Content Writer

Content Writer: So wird ein Text zu einem fesselnden Artikel

Stellt euch vor, ihr wollt Content Writer werden und merkt, dass es Abertausende von ihnen gibt! Was könnt ihr tun, um aus der Masse herauszustechen? Geht das überhaupt? Und wenn ja, wie? Wie finden Content Writer trotz enormer Konkurrenz treue Leser oder gar zahlende Kunden? Und was zum Teufel macht einen Beitrag knackig und lesenswert?

Viele Fragen, auf die es eine ganz einfache Universal-Antwort gibt. Der Artikel muss den Leser mit Infos füttern, die er dringend sucht. Klingt einfach, ist es aber nicht. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die Grundlagen: Das muss ein guter Content Writer drauf haben! Oder etwa nicht?

Gute Texter schreiben zielgruppenorientiert, informativ und leserfreundlich. Das Ganze geschieht auf einer fundierten Basis, die aus einer Mixtur verschiedener Aspekte besteht.

  • ü      sehr gute Deutschkenntnisse
  • ü      breites Allgemeinwissen
  • ü      Lernbereitschaft und Lernfähigkeit (das geht nicht immer Hand in Hand)
  • ü      Sprachgefühl
  • ü      professionelle Recherchearbeit
  • ü      Fachspezifisches Wissen zum weit gefächerten Themenspektrum Content Writing, Content Marketing, SEO, SEA, Keywords, WDF*IDF

Im Idealfall liegt diesen Aspekten ein Studium, eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in einem Bereich wie Journalismus, Soziologie, Germanistik, Marketing, Content Writing oder ähnliches vor. Die Realität weicht meilenweit vom Ideal ab und deshalb enden hier die Ausführungen zu den theoretischen Grundlagen ganz bewusst.

Fakt ist: Es haben schon viele vermeintlich unprofessionelle Schreiberlinge alleine durch „learning by burning“ (frei nach Stefan Stoppok*) den Weg in die Marketingetagen großer Konzerne gefunden. Nicht, dass es das erklärte Ziel eines Content Writers wäre. Was ich sagen will ist: Ihr verkauft euch durch eure Texte. Das ist eure Visitenkarte, euer Marketinginstrument Number One. Kurzum: Wer schreiben will, der sollte es einfach anfangen und dabei ungeachtet seiner Ausbildung in die Tasten greifen. Nur Mut – jeder Anfang beginnt mit einem ersten Schritt. Diese 4 Tipps helfen Einsteigern dabei, fesselnde Text zu schreiben.

Tipp 1: Schreibe über Dinge, die du verstehst

Es gibt Content Writer, die sich offenbar in alles und jedes einarbeiten können. Doch mal ehrlich, würdet ihr einen Allgemeinmediziner für eine Knie-OP aufsuchen? Nein. Ihr würdet zum Spezialisten gehen, weil er sich in seinem Metier auskennt und spielend einfach sehr gute Ergebnisse liefert. Dasselbe gilt für das Content Writing. Ihr startet mit Themen, bei denen ihr euch auskennt. Das verschafft euch Sicherheit in der Sache und strahlt inhaltlich Kompetenz aus.

Tipp 2: Bereite kleine Info-Häppchen zu

Eine einfache Grundregel für Content Writer lautet: Jeder Satz liefert eine Information. Die Betonung liegt dabei auf EINE. Kurze Sätze, mit maximal 16 bis 20 Wörtern sind perfekt dazu geeignet. Diese dürfen mit einigen noch kürzeren Sätzen einen angenehmen Reigen gut verdaulicher Info-Häppchen Ergeben. Dann bekommt der Leser Appetit auf mehr und liest Häppchen für Häppchen weiter.

Tipp 3: Mit aktiver Sprache nach dem Leser greifen

Aktiv, Aktiv, Aktiv! Aktive Sprache ist wahrhaftig das A und O guten Online Contents. Wer umständliche Sätze schreibt, diese möglicherweise auch noch verschachtelt und dazu neigt, sie mit passiven Satzkonstruktionen, angereichert mit den fast immer überflüssigen Modalverben „können, müssen, dürfen“ sowie umständlichen Konstruktionen aus Worten wie „werden, geworden wäre, gehabt hätte“ und den Füllwörtern „wie auch, hier, sowieso, dazu“ und so weiter zu gestalten, der hat schon längst verloren. Könnt ihr mir noch folgen? Nein? Siehste!

Tipp 4: Content Writer liefern Mehrwert

Der viel gepriesene Mehrwert eines Artikels ist es, was Leser suchen. Es gibt tausend Beiträge, die sich mit ein und demselben Thema befassen. Liefert dem Leser mehr, als die Grundbegriffe, dann fallt ihr aus dem Rahmen. Steigt tiefer ins Thema ein, werdet detailliert. Das geht am besten, wenn ihr Tipp 1 beherzigt und über Dinge schreibt, die ihr versteht. Oder ihr bemüht Experten, Statistiken, Untersuchungen – irgendetwas, was eure Aussage untermauert und stützt. Wusstet ihr, dass für Online Leser nicht alleine der Inhalt zählt? Auch die optische Aufbereitung des Textes ist wichtig, wie Eye-Tracking-Studien beweisen. Habt ihr es gemerkt? Da ist er, der Mehrwert: In diesem Fall ein Link zu einer seriösen Seite.

Ein guter Rat zum Schluss: Am Ball bleiben und weitermachen

Gute Texte zu schreiben kostet Zeit. Sie lesen sich federleicht und gehen runter wie Öl. Doch in der Herstellung erfordern sie

  • ü      Konzentration,
  • ü      Fachwissen,
  • ü      handwerkliches Können und
  • ü      Ausdauer.

Geht mit offenen Augen durch den Tag, saugt Informationen auf und lernt die Welt kennen. Ein reicher Erfahrungs- und Wissensschatz gepaart mit den grundlegenden handwerklichen Schreibkompetenzen ist eine sehr gute Ausgangsbasis. Achso, und sicherheit in Rechschreibunk und Zeichensetzung, is ebnfalls hilf reich.

Könnt ihr das vorweisen, grenzt ihr euch automatisch von der Konkurrenz ab. Damit erreicht ihr Leser und auch zahlende Kunden werden nicht lange auf sich warten lassen.