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Corporate Identity – da war doch was?

Klar, jedes große und die meisten kleineren und kleinen Unternehmen haben heute in irgendeiner Art und Weise eine eigene sogenannte Corporate Identity. Was damit schon wieder gemeint ist? Einfach alle Dinge, die ein bestimmtes Unternehmen ausmachen, definieren und so von anderen Unternehmen abgrenzen. Das magentafarbene T beispielsweise der…Na? Wissen Sie’s? Dann hat die Agentur, die sich bei der Telekom um die Corporate Identity kümmert, ganze Arbeit geleistet. Aber nicht nur Logo und Firmenfarbe gehören in diesen Bereich, auch eine bestimmte Ansprache an die Zielgruppe, der Corporate Text, wenn man so will.

Corporate Identity: Wer A sagt, muss auch B sagen

Hat man sich als Unternehmen für einen einheitlichen Auftritt nach außen entschieden, sollte man sich auch über die Kommunikation Gedanken machen – dies gilt sowohl für interne als auch für externe Zwecke. Wären Sie nicht auch verwirrt, wenn Ihr Nachbar Sie heute auf Sächsisch, morgen auf Bayerisch und übermorgen auf Hochdeutsch ansprechen würde? Schon, oder? Da kommt man als Zuhörer etwas ins Zweifeln, oder sogar Schlimmeres…So oder so ähnlich wirkt es auch auf die Leser einer Internetpräsenz, oder die Mitarbeiter, wenn die Tonalität auf der Webpage oder im Newsletter ständig wechselt. Mit anderen Worten: Nicht nur das Logo und die Firmenfarben machen ein Unternehmen aus, sondern auch die jeweilige Sprache, Wortwahl und vor allem die Art der Leseransprache. Ein sehr seriöses Unternehmen wird daher sicherlich auf Einflüsse aus der Jugend- oder Umgangssprache verzichten, während das bei Unternehmen, die eine junge Zielgruppe haben ein grober Fehler wäre. Manchmal kann das Ganze jedoch auch ins Auge gehen: Man denke nur an die vor kurzem veröffentlichte Anzeige der Jugendorganisation der FDP, den JULIs, die mit dem „Slogan“: „Was ist dass für 1 naice Jugendorganisation vong Themen her?“ versucht hat, für sich zu werben. Abgesehen davon, dass die sogenannte gudg lingo schon seit längerem nur noch so hip ist, wie das krasse Jugendwort „fly“, wirkte der ganze Auftritt eher peinlich und aufgesetzt. Der vermeintlich stylische Jugend-Sprech passt mal so gar nicht zur FDP und erst recht nicht zu dem Cover-Boy Lindner. Wer solche Peinlichkeiten also vermeiden möchte, sollte sich dringend mit Corporate Identity befassen.

Die schönen Seiten der Corporate Identity

Zugegeben, das Beispiel von eben kann schon einen abschreckenden Eindruck machen, jedoch sollte man sich keinesfalls vor der Corporate Identity fürchten, denn genau sie kann dazu beitragen, dass sich ein (oder Ihr) Unternehmen von anderen abhebt. Aber nicht nur das: Auch die Mitarbeiter bauen im günstigsten Fall ein positives Verhältnis zu dem Unternehmen auf – und das liegt nicht zuletzt an der Sprache. Denn die Art und Weise der Kommunikation entscheidet letztlich darüber, wie wir Dinge aufnehmen und verarbeiten und das wirkt letztlich auch darauf, welche Einstellungen wir einer Sache gegenüber entwickeln.
Sie sehen also: Corporate Identity ist ein weites Feld und will sorgfältig durchdacht sein. Das gilt auch für die Wahl des Texters oder Konzeptioners für Ihre Unternehmenskommunikation. Da ist man gut beraten, wenn man sich an Jemanden wendet, der sich damit auskennt. So wie beispielsweise einen ausgebildeten Linguisten.