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Textarten – die verschiedenen Ausprägungen des geschriebenen Wortes

TextartenTexte kommen in verschiedenen Formen und Ausprägungen vor. Internettexte sind häufig suchmaschinenoptimierte Texte, auch sogenannte SEO Texte, während in den Printmedien meist andere Textarten zu finden sind. In der wissenschaftlichen Literatur wird häufig auch der Begriff Textsorten synonym zu Textarten benutzt, es gibt jedoch auch in der Linguistik (Sprachwissenschaft) keine einheitliche Definition der beiden Termini. Einigen kann man sich wohl darauf, dass Texte einer Textart (oder Textsorte) bestimmte Eigenschaften gemeinsam haben, wonach sie gruppiert werden können. So kann man wohl guten Gewissens davon ausgehen, dass Internettexte in den allermeisten Fällen in irgendeiner Art und Weise Suchmaschinen optimierte Texte sind. Denn nur mit einer Optimierung für Suchmaschinen wie Google, können die Texte auch in den unendlichen Weiten des world wide web gefunden werden.

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Werbetexte, die keine SEO Texte sind

Die meisten Werbetexte sollen dazu dienen, die Leser in irgendeiner Art und Weise zu einer Handlung auffordern – meistens natürlich, ein Produkt zu kaufen. Sehr beliebt ist dazu die AIDA Formel, die bereits schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, aber immer noch gerne verwendet wird wenn es darum geht, Werbetexte oder auch Internettexte oder sonstige Textarten zu schreiben. Ist auch einleuchtend, hält man sich nämlich an das AIDA Prinzip, hat man gleich ein Gerüst, an dem man sich entlang hangeln kann. Doch was ist das eigentlich? Das AIDA Prinzip heißt so, weil es sich aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Komponenten, die ein Text beinhalten soll, zusammensetzt:

  • A wie Attention, was aus dem Englischen kommt und so viel wie Aufmerksamkeit bedeutet. Ganz klar, soll sich ein Leser für unseren Text und in der Folge auch für das Produkt interessieren, muss er den irgendwie dazu gebracht werden, den Text zu lesen. Daher ist es die erste Aufgabe eines Werbetextes (aber auch jedes anderen guten Textes, egal welcher Textart er entstammt), die Aufmerksamkeit des Lesers zu wecken.
  • I wie Interest (zu Deutsch: Interesse). Klar, lesen und kaufen wird nur Derjenige, der auch Interesse an dem Text und letztlich an dem Produkt hat.
  • D wie Desire. Jetzt wird es spannend, denn nun geht es darum desire, also Verlangen, bei dem Leser hervorzurufen. Was könnte den Interessenten dazu bringen, das Produkt letztlich zu kaufen? In dieser Phase sollte man also ganz klar auf die Vorteile des potentiellen Kunden eingehen. Dazu ist es notwendig, dass man sich vorher mit der Zielgruppe vertraut macht und mögliche Motive heraus arbeitet.
  • Und last but not least: A wie Action. In diesem letzten Schritt braucht der Leser nur noch einen kleinen Schubser, damit er auch wirklich zu einem Kunden wird. Idealerweise erfolgt in dieser Phase der Klick „zum Warenkorb hinzufügen“.

Die AIDA Formel und andere Textarten

Zugegeben: Heutzutage darf man kaum verraten, dass man das AIDA Prinzip eigentlich ganz gelungen findet, denn immerhin stammt es bereits aus dem vor-vor-letzten Jahrhundert, aus dem Jahre 1898, um genau zu sein. Es fällt mir aber schwer, triftige Gründe zu finden, warum man sich beim Texten nicht an diesem Muster orientieren sollte. Denn selbst wenn man keinen klassischen Werbetext verfasst, sondern in anderen Textarten (speziell den SEO Texten) zuhause ist, kann es doch sicherlich nicht schaden, wenn man beim Leser Aufmerksamkeit, Interesse und Verlangen weckt und ihn im besten Falle auch noch zum Handeln bringt, oder? Und seien wir doch mal ehrlich: Jeder Trend erlebt doch früher oder später ein Come-back. Warum also nicht auch die AIDA Formel?