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Texter in Heimarbeit – geht das überhaupt?

Texten HeimarbeitDie kurze Antwort auf eine knappe Frage: Ja, Texter in Heimarbeit geht, wenn man es richtig anstellt. Denn die meisten Texter, die auf selbstständiger Basis arbeiten, machen das von Zuhause – aus dem Homeoffice. Allerdings sollte man beim Texten von Zuhause aus auf einiges achten. Es gibt mittlerweile ganz schön viele Agenturen, die Texter in Heimarbeit beschäftigen. Mit einigen Vor- aber auch Nachteilen. Zu den Vorteilen zählt ganz klar, dass man als Texter in Heimarbeit nicht die Wohnung oder das Haus verlassen muss, sondern ganz bequem vom heimischen Schreibtisch aus arbeiten kann. Das macht diese Art von Job auch so begehrt für Hausfrauen und Studenten, die sich gerne ein paar Euro hinzuverdienen möchten. Weiterer Pluspunkt ist die freie Zeiteinteilung die ebenfalls gerade bei den genannten Berufsgruppen eine große Rolle spielt. Ist man als Autor bei einer großen Content Agentur registriert, kann man im Regelfall auch selbst entscheiden, welche Aufträge man annimmt und welche nicht. Auch das ist ein Vorteil anderen Nebenjobs gegenüber, bei denen man meist bestimmte Aufgaben zugeteilt bekommt. Der Job als Texter in Heimarbeit für große Content Agenturen ist aber in den seltensten Fällen mehr als ein Nebenjob – und genau das leitet auch schon zu den Nachteilen über.

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Texter in Heimarbeit – die Nachteile

Neben einigen Vorteilen, die ein Nebenjob, –  denn als Hauptjob wird man bei Content Agenturen davon nicht über die Runden kommen – mit sich bringt, gibt es auch einige Nachteile. Der Gravierendste ist wohl die Bezahlung, denn die ist meist sehr schlecht: Texter, die nicht hoch in der internen „Highscore“ eingruppiert werden, müssen sich oft mit 0,7 Cent pro Wort (!) zufrieden geben – bei diesem niedrigen Wortpreis muss man schon ganz schön viel schreiben, um auch nur etwas Geld zu verdienen.
Außerdem muss man bei den meisten Content Agenturen einen bestimmten Betrag „erschreiben“, bevor das Geld ausgezahlt wird. Dies ist zwar meist nicht viel, kann aber trotzdem ärgerlich sein, wenn man an der Geld heran möchte, den Mindestbetrag aber noch nicht überschritten hat, weil beispielsweise noch Texte in der Korrektur hängen.
Der größte Nachteil, den Texter in Heimarbeit haben ist jedoch, dass man selbstständig tätig ist und sich daher auch dementsprechend anmelden muss. Gerade wenn man noch einen Hauptberuf hat, kann das äußert problematisch sein. In diesem Fall muss man nämlich erst mit seinem eigentlichen Arbeitgeber den geplanten Nebenjob absprechen und sich dann nebenberuflich selbstständig melden. Das kann auch Folgen für die Krankenkasse, Sozialversicherung und Rentenversicherung haben. Denn als selbstständige Person, ist man ganz allein dafür verantwortlich, diese Abgaben zu tragen. Je nach monatlichen Einkommen kann da ganz schön was zusammen kommen. Daher muss man von dem gezahlten Wortpreis auch noch diese Ausgaben abziehen. Ob es sich dann wirklich noch lohnt, für Content Agenturen zu schreiben, muss natürlich am Ende jede/r selbst wissen. Von mir gibt es nur den Tipp, sich das ganz genau zu überlegen und im besten Fall mit einem Steuerberater darüber zu sprechen. Wenn man nach Abzug aller Ausgaben noch auf einen „vernünftigen“ Stundensatz kommt: so be it!