Unique Content | duplicate content | einzigartige Texte

Unique Content: Was ist das und wozu brauche ich das?

Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass gute Artikel und Blog Beiträge unbedingt unique content aufweisen müssen. Was damit gemeint ist? Dass der Artikel nicht irgendwo im Netz geklaut ist, sondern komplett aus eurer Feder stammt. Klar, man kann nicht bei jedem Artikel das Rad neu erfinden, aber Passagen aus anderen Dokumenten kopieren und in den eignen Artikel einfügen geht nunmal gar nicht. Und das aus unterschiedlichen Gründen.

Worauf muss ich achten, wenn ich Texte mit unique content erstellen will?

An erster Stelle ist das Urheberrecht zu nennen. Wer wahllos Abschnitte und Passagen oder gar ganze Texte im Netz klaut und sie als sein eigenes geistiges Eigentum ausgibt, verletzt das Urheberrecht. Denn allein der Urheber darf euch erlauben, seinen Text auf einer anderen Seiten zu veröffentlichen. Wer trotzdem ohne die Erlaubnis des Urhebers den Text öffentlich macht, kann mit einer Klage rechnen und muss schlimmstenfalls dem Urheber Schadenersatz leisten.

Duplicate Content: Der Feind eines guten Rankings

Das Gegenteil von unique content ist der sogenannte duplicate content, also doppelter Inhalt (anders gesagt: Inhalt, der bereits auf einer anderen Seite veröffentlicht ist). Und Google mag das gar nicht. Denn spätestens seit dem letzten Google Update, „sucht“ der Algorithmus nach Seiten, die dem Leser etwas Neues, also echten Mehrwert liefern. Das kann eine Seite, die es genau so bereits im Netz gibt, leider nicht. Die Folge: Die Seite rutscht im Ranking nach unten, wodurch sie nur noch sehr schlecht gefunden wird. Denn das kennt doch jeder selbst: Wer auf Google etwas sucht, schaut sich nur ganz selten diejenigen Suchergebnisse an, die Google auf Seite drei oder mehr anzeigt. Doch genau da – oder sogar noch weiter unten – landet im schlimmsten Fall die eigene Seite, sofern man nicht guten unique content zu bieten hat.

Worst case: Der eigene unique content wird zu duplicate content

Es kann sogar noch schlimmer kommen. Mal angenommen, man verfasst einen super guten Text, der einem anderen Seitenbetreiber oder Blogger so gut gefällt, dass er ihn geradewegs kopiert. Sollte kein Problem sein, schließlich handelt es sich ja um den eignen Text um unique content, oder? Korrekt. Der Text, den man selbst geschrieben und nirgendwo kopiert hat, ist in den allermeisten Fällen als unique content zu betrachten, doch Google kann nicht wissen, wer zuerst den Text geschrieben hat. Finden sich also im Netz zwei Texte mit genau dem gleichen Inhalt, muss die Suchmaschine einen Text als Original, also unique content, und den zweiten Text als Kopie, also duplicate content, einstufen. Und jetzt wird es knifflig: Läuft es nämlich ganz dumm kann es passieren, dass Google den Original-Text, also den Text, den man selbst als unique content verfasst hat, als Kopie einstuft. Wie das passieren kann, weiß man nicht ganz genau, das Wichtige ist aber, dass es passiert. Konsequenz: Die eigene Seite, bei der man viel Zeit in die Erstellung des Textes investiert und schön recherchiert hat, um dem Leser richtig gute Informationen zu liefern, wird als Kopie eingestuft. In der Folge rutscht die Seite in den Suchergebnissen ganz tief nach unten und wird nicht mehr gefunden, da Google in den weiter oben liegenden Suchergebnissen die Seite mit dem vermeintlichen originalen unique content anzeigt. Und das ist dann wirklich sehr ärgerlich…