Löwenkind – Kinderbuch von Sebastian Geominy

Es ist vollbracht, mein zweites Kinderbuch „Löwenkind“ ist fertig. Das Buch hat insgesamt 68 Seiten, die voller tierischer, niedlicher Abenteuer stecken. Löwenkind eignet sich perfekt für Kinder jeden Alters, die gerne Geschichten vorgelesen bekommen. Die Geschichte ist schön für ein ruhiges, entspannendes Vorlesen, sowohl tagsüber, zum „Runterkommen“, als auch natürlich abends zum Einschlafen.

So entstand „Löwenkind“

Die Geschichte begann damit, dass ich mit meinem Sohn Samuel (der sich im buch als kleiner Löwe „Schnu“ wiederfindet) unterwegs war. Ich hatte das Buch mit den Gute-Nacht-Geschichten vergessen und so erfand ich eine Geschichte. Darin ging ein Papa Löwe mit seinem kleinen Sohn los, weil sie eine Wasserquelle suchten. Dabei trafen sie allerhand andere Tiere und erlebten lustige Abenteuer. Am nächsten Abend wollte Samuel natürlich wissen, wie es weitergeht, und ich dachte mir ‚Hey, das ist schön, das musst Du unbedingt mal aufschreiben!‘. So begann Löwenkind.
Nach einer mehrmonatigen Schreibphase folgte die Illustration durch meine Partnerin Anna Fiederling.

Löwenkind Titelbild

Schon bald wird es hier eine Leseprobe und ein schickes Exposee zum Anscheuen geben. Schauen Sie wieder vorbei!

Löwenkind auch als Hörbuch

Nachdem auch die tollen Bilder fertiggestellt und mit den Texten zusammengeführt wurden, konnte es in den Druck gehen. Parallel haben wir auch unter freundlicher Mitarbeit meines Freundes Thomas Reese im studioB in Essen ein Hörbuch produzieren dürfen. Einen Ausschnitt davon hören Sie hier:

Und wen hören wir da? Das ist nicht meine Stimme, klar! Auch hier freue ich mich über eine weitere toll Kooperation, und zwar mit Marie Güttge, die eigentlich Sprecherin bei Radio Köln ist. An einem mollig-warmen Sonntag scheute sie jedoch keine Mühen und besuchte uns für die Produktion des Hörbuchs in Essen. Danke nochmal hierfür.

 

Content Writer

Content Writer: So wird ein Text zu einem fesselnden Artikel

Stellt euch vor, ihr wollt Content Writer werden und merkt, dass es Abertausende von ihnen gibt! Was könnt ihr tun, um aus der Masse herauszustechen? Geht das überhaupt? Und wenn ja, wie? Wie finden Content Writer trotz enormer Konkurrenz treue Leser oder gar zahlende Kunden? Und was zum Teufel macht einen Beitrag knackig und lesenswert?

Viele Fragen, auf die es eine ganz einfache Universal-Antwort gibt. Der Artikel muss den Leser mit Infos füttern, die er dringend sucht. Klingt einfach, ist es aber nicht. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die Grundlagen: Das muss ein guter Content Writer drauf haben! Oder etwa nicht?

Gute Texter schreiben zielgruppenorientiert, informativ und leserfreundlich. Das Ganze geschieht auf einer fundierten Basis, die aus einer Mixtur verschiedener Aspekte besteht.

  • ü      sehr gute Deutschkenntnisse
  • ü      breites Allgemeinwissen
  • ü      Lernbereitschaft und Lernfähigkeit (das geht nicht immer Hand in Hand)
  • ü      Sprachgefühl
  • ü      professionelle Recherchearbeit
  • ü      Fachspezifisches Wissen zum weit gefächerten Themenspektrum Content Writing, Content Marketing, SEO, SEA, Keywords, WDF*IDF

Im Idealfall liegt diesen Aspekten ein Studium, eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in einem Bereich wie Journalismus, Soziologie, Germanistik, Marketing, Content Writing oder ähnliches vor. Die Realität weicht meilenweit vom Ideal ab und deshalb enden hier die Ausführungen zu den theoretischen Grundlagen ganz bewusst.

Fakt ist: Es haben schon viele vermeintlich unprofessionelle Schreiberlinge alleine durch „learning by burning“ (frei nach Stefan Stoppok*) den Weg in die Marketingetagen großer Konzerne gefunden. Nicht, dass es das erklärte Ziel eines Content Writers wäre. Was ich sagen will ist: Ihr verkauft euch durch eure Texte. Das ist eure Visitenkarte, euer Marketinginstrument Number One. Kurzum: Wer schreiben will, der sollte es einfach anfangen und dabei ungeachtet seiner Ausbildung in die Tasten greifen. Nur Mut – jeder Anfang beginnt mit einem ersten Schritt. Diese 4 Tipps helfen Einsteigern dabei, fesselnde Text zu schreiben.

Tipp 1: Schreibe über Dinge, die du verstehst

Es gibt Content Writer, die sich offenbar in alles und jedes einarbeiten können. Doch mal ehrlich, würdet ihr einen Allgemeinmediziner für eine Knie-OP aufsuchen? Nein. Ihr würdet zum Spezialisten gehen, weil er sich in seinem Metier auskennt und spielend einfach sehr gute Ergebnisse liefert. Dasselbe gilt für das Content Writing. Ihr startet mit Themen, bei denen ihr euch auskennt. Das verschafft euch Sicherheit in der Sache und strahlt inhaltlich Kompetenz aus.

Tipp 2: Bereite kleine Info-Häppchen zu

Eine einfache Grundregel für Content Writer lautet: Jeder Satz liefert eine Information. Die Betonung liegt dabei auf EINE. Kurze Sätze, mit maximal 16 bis 20 Wörtern sind perfekt dazu geeignet. Diese dürfen mit einigen noch kürzeren Sätzen einen angenehmen Reigen gut verdaulicher Info-Häppchen Ergeben. Dann bekommt der Leser Appetit auf mehr und liest Häppchen für Häppchen weiter.

Tipp 3: Mit aktiver Sprache nach dem Leser greifen

Aktiv, Aktiv, Aktiv! Aktive Sprache ist wahrhaftig das A und O guten Online Contents. Wer umständliche Sätze schreibt, diese möglicherweise auch noch verschachtelt und dazu neigt, sie mit passiven Satzkonstruktionen, angereichert mit den fast immer überflüssigen Modalverben „können, müssen, dürfen“ sowie umständlichen Konstruktionen aus Worten wie „werden, geworden wäre, gehabt hätte“ und den Füllwörtern „wie auch, hier, sowieso, dazu“ und so weiter zu gestalten, der hat schon längst verloren. Könnt ihr mir noch folgen? Nein? Siehste!

Tipp 4: Content Writer liefern Mehrwert

Der viel gepriesene Mehrwert eines Artikels ist es, was Leser suchen. Es gibt tausend Beiträge, die sich mit ein und demselben Thema befassen. Liefert dem Leser mehr, als die Grundbegriffe, dann fallt ihr aus dem Rahmen. Steigt tiefer ins Thema ein, werdet detailliert. Das geht am besten, wenn ihr Tipp 1 beherzigt und über Dinge schreibt, die ihr versteht. Oder ihr bemüht Experten, Statistiken, Untersuchungen – irgendetwas, was eure Aussage untermauert und stützt. Wusstet ihr, dass für Online Leser nicht alleine der Inhalt zählt? Auch die optische Aufbereitung des Textes ist wichtig, wie Eye-Tracking-Studien beweisen. Habt ihr es gemerkt? Da ist er, der Mehrwert: In diesem Fall ein Link zu einer seriösen Seite.

Ein guter Rat zum Schluss: Am Ball bleiben und weitermachen

Gute Texte zu schreiben kostet Zeit. Sie lesen sich federleicht und gehen runter wie Öl. Doch in der Herstellung erfordern sie

  • ü      Konzentration,
  • ü      Fachwissen,
  • ü      handwerkliches Können und
  • ü      Ausdauer.

Geht mit offenen Augen durch den Tag, saugt Informationen auf und lernt die Welt kennen. Ein reicher Erfahrungs- und Wissensschatz gepaart mit den grundlegenden handwerklichen Schreibkompetenzen ist eine sehr gute Ausgangsbasis. Achso, und sicherheit in Rechschreibunk und Zeichensetzung, is ebnfalls hilf reich.

Könnt ihr das vorweisen, grenzt ihr euch automatisch von der Konkurrenz ab. Damit erreicht ihr Leser und auch zahlende Kunden werden nicht lange auf sich warten lassen.

Online Texter werden

Texter-Dasein in den Sphären des Web

Texte sind überall. Auf dem Plakat an der Bushaltestelle, auf dem Flyer vom neuen Hipster-Store um die Ecke, auf Websites oder sozialen Netzwerkseiten… Während die einen Texte oft nur aus dem Augenwinkel beim Vorbeilaufen am Werbeplakat wahrnehmen, bestreiten die anderen mit der Wortakrobatik ihren Lebensunterhalt. Längst geht es heute nicht mehr ausschließlich um coole Print-Kampagnen oder Fachartikel. Mit dem Medium Internet hat sich der Markt für gute Texte um ein Vielfaches vergrößert.

Das Internet als Arbeitsplatz

Aber was hat es denn nun auf sich mit dem Online-Texten? Um Online-Texter zu werden braucht es, wie beim klassischen Texter auch, nicht zwangsläufig eine gezielte Berufsausbildung. Vielmehr ist die Branche geprägt von Quereinsteigern, die über drei Ecken in den Texter-Topf gefallen sind. Und während ein exzellenter Umgang mit Sprache einerseits zum Handwerkszeug für Texter dazugehört, dürfen andererseits auch Skills wie konzeptionelles Denken und Geduld nicht fehlen. Außerdem, und das ist bei Online-Texten nicht weniger relevant als bei klassischen Print-Kampagnen, ist da ja noch die Zielgruppe, die angesprochen werden will.

Blog, Website, Suchmaschine?

Als Online-Texter kümmert man sich um sämtliche Bereiche, die die Sphären des Internet bereithalten. Der neue Foodblog vom frisch auf den Markt gekommenen Smoothie-Hersteller braucht regelmäßigen Input? Der Webauftritt vom lokalen Autohändler könnte eine Generalüberholung vertragen? Die Produkttexte des neuen Online-Versandhandels sind noch nicht so richtig SEO-affin? Will man Online-Texter werden, gehören all diese Tätigkeitsfelder gut und gerne zum Arbeitsalltag dazu.

Online texten, online überzeugen

Die ganze digitale Welt bietet für Texter natürlich noch mehr Vorteile. Wenn man freiberuflich als Online-Texter tätig ist, so ist man heutzutage längst nicht mehr an regionale Aufträge gebunden. Gerade Aufträge für’s Web lassen sich optimal per telefonischem Briefing besprechen, die fertigen Texte können dann einfach per Mail verschickt oder direkt in das jeweilige CMS-System des Auftraggebers eingepflegt werden. Dennoch muss der persönliche Draht nicht leiden – eine gute Erreichbarkeit per Mail und Telefon macht den Kontakt zwischen Online-Texter und Kunden kinderleicht.

Warum nicht einfach Texter-Portal?

Gibt man in der Suchmaschine seiner Wahl den Suchbegriff „Online-Texter werden“ ein, so wird man direkt überflutet von einer Angebotsmenge an Online-Texter-Portalen, die alle um neue Texter buhlen. „Mit Texten zuhause Geld verdienen“, „Auch du kannst Autor werden“: die Anzeigen klingen verlockend. Mit einem Gläschen Rotwein nach dem Feierabend zuhause sitzen, ein paar Zeilen tippen und damit richtig Geld machen? Und ob das für viele wie der perfekte Nebenjob scheint. Aber genau da liegt auch das Problem. Das Ziel, Online-Texter zu werden, ist nicht einfach mit ein paar Klicks bei einem der unzähligen Text-Portale erledigt. Auch, wenn die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist und man sich dann selbstverständlich Online-Texter nennen kann – vom professionellen Online-Texter, der für seine Kunden eine Kombination aus vielseitiger Erfahrung, konzeptioneller Stärke und außergewöhnlichem Textgeschick bietet, ist man im Regelfall trotz der Anmeldung im Texter-Pool noch immer weit entfernt.

Und auch für Unternehmen bietet sich die Suche nach freien und vor allem professionellen Online-Textern an: die Texte sind maßgeschneidert, der Kontakt findet persönlich und direkt zwischen Auftraggeber und Texter statt, und im besten Fall kann sich so eine langjährige Zusammenarbeit ergeben.

Texte dich selbst

Wenn nun das große Ziel „Online-Texter werden“ noch immer auf der To-Do-Liste prangt, gibt es folgendes zu sagen: Der Weg zum erfolgreichen Abhaken dieses Ziels ist mit Sicherheit keiner, den man einfach so mit ein paar Klicks über Nacht geht. Nichtsdestotrotz ist es allerdings ein Weg, der sich definitiv lohnt, wenn das eigene Herz für die Arbeit mit Worten und Sprache schlägt. Und die beste Übung für Online-Texter kommt sowieso mit dem eigenen Webauftritt daher: wer sich selbst eine optimale Website textet, der taucht bestimmt schon bald im Blickfeld anderer Unternehmer auf.

Corporate Identity | CI | CI Communication

Corporate Identity – da war doch was?

Klar, jedes große und die meisten kleineren und kleinen Unternehmen haben heute in irgendeiner Art und Weise eine eigene sogenannte Corporate Identity. Was damit schon wieder gemeint ist? Einfach alle Dinge, die ein bestimmtes Unternehmen ausmachen, definieren und so von anderen Unternehmen abgrenzen. Das magentafarbene T beispielsweise der…Na? Wissen Sie’s? Dann hat die Agentur, die sich bei der Telekom um die Corporate Identity kümmert, ganze Arbeit geleistet. Aber nicht nur Logo und Firmenfarbe gehören in diesen Bereich, auch eine bestimmte Ansprache an die Zielgruppe, der Corporate Text, wenn man so will.

Corporate Identity: Wer A sagt, muss auch B sagen

Hat man sich als Unternehmen für einen einheitlichen Auftritt nach außen entschieden, sollte man sich auch über die Kommunikation Gedanken machen – dies gilt sowohl für interne als auch für externe Zwecke. Wären Sie nicht auch verwirrt, wenn Ihr Nachbar Sie heute auf Sächsisch, morgen auf Bayerisch und übermorgen auf Hochdeutsch ansprechen würde? Schon, oder? Da kommt man als Zuhörer etwas ins Zweifeln, oder sogar Schlimmeres…So oder so ähnlich wirkt es auch auf die Leser einer Internetpräsenz, oder die Mitarbeiter, wenn die Tonalität auf der Webpage oder im Newsletter ständig wechselt. Mit anderen Worten: Nicht nur das Logo und die Firmenfarben machen ein Unternehmen aus, sondern auch die jeweilige Sprache, Wortwahl und vor allem die Art der Leseransprache. Ein sehr seriöses Unternehmen wird daher sicherlich auf Einflüsse aus der Jugend- oder Umgangssprache verzichten, während das bei Unternehmen, die eine junge Zielgruppe haben ein grober Fehler wäre. Manchmal kann das Ganze jedoch auch ins Auge gehen: Man denke nur an die vor kurzem veröffentlichte Anzeige der Jugendorganisation der FDP, den JULIs, die mit dem „Slogan“: „Was ist dass für 1 naice Jugendorganisation vong Themen her?“ versucht hat, für sich zu werben. Abgesehen davon, dass die sogenannte gudg lingo schon seit längerem nur noch so hip ist, wie das krasse Jugendwort „fly“, wirkte der ganze Auftritt eher peinlich und aufgesetzt. Der vermeintlich stylische Jugend-Sprech passt mal so gar nicht zur FDP und erst recht nicht zu dem Cover-Boy Lindner. Wer solche Peinlichkeiten also vermeiden möchte, sollte sich dringend mit Corporate Identity befassen.

Die schönen Seiten der Corporate Identity

Zugegeben, das Beispiel von eben kann schon einen abschreckenden Eindruck machen, jedoch sollte man sich keinesfalls vor der Corporate Identity fürchten, denn genau sie kann dazu beitragen, dass sich ein (oder Ihr) Unternehmen von anderen abhebt. Aber nicht nur das: Auch die Mitarbeiter bauen im günstigsten Fall ein positives Verhältnis zu dem Unternehmen auf – und das liegt nicht zuletzt an der Sprache. Denn die Art und Weise der Kommunikation entscheidet letztlich darüber, wie wir Dinge aufnehmen und verarbeiten und das wirkt letztlich auch darauf, welche Einstellungen wir einer Sache gegenüber entwickeln.
Sie sehen also: Corporate Identity ist ein weites Feld und will sorgfältig durchdacht sein. Das gilt auch für die Wahl des Texters oder Konzeptioners für Ihre Unternehmenskommunikation. Da ist man gut beraten, wenn man sich an Jemanden wendet, der sich damit auskennt. So wie beispielsweise einen ausgebildeten Linguisten.

Texter Ausbildung | Texter werden | Texter Job

Texter Ausbildung: Wie werde ich Texter?

Wer gerne Texter werden möchte, stellt sich vermutlich die Frage, ob es eine klassische Ausbildung oder ein Studium für diesen Beruf gibt. Gibt es leider nicht. Es kursieren zwar viele Angebote im Netz, jedoch sollte man unbedingt vorsichtig sein, bevor man mehrere Tausend Euro in ein „Fernstudium“ investiert, das am Ende leider überhaupt nicht hält, was der Text der Imagebroschüre verspricht – obwohl der Texter der Broschüre dann wenigstens einen guten Job gemacht hat…

Viele Wege führen nach Rom

Genau das gilt auch für die Texter Ausbildung oder für den Texter Beruf. Ein geisteswissenschaftliches Studium, also jede Art der Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichte oder ähnliches ist sicherlich keine schlechte Voraussetzung, lernt man hier nämlich, wie man das Gelesene in Sätze packt und Themen tiefgreifend recherchiert. Dies ist auch unbedingt notwendig, wenn man den Beruf eines Texters ausüben möchte. Wenn auch leider noch nicht alles.
Eine klassische Texter Ausbildung gibt es jedoch nicht. Praktika in Werbeagenturen können jedoch ein guter Einsteig sein, da man hier das Handwerk „on the Job“ lernt und bei guter Arbeit darauf hoffen darf, nach dem Praktikum übernommen zu werden. Dementsprechend begehrt sind diese Praktika und man muss schon viel Glück oder gutes Vitamin B haben, um an ein Praktikum in einer richtig guten Werbeagentur zu kommen.
Wer sich allerdings gar nicht für den Beruf des Werbetexters interessiert, sondern lieber in Richtung redaktionelle Texte gehen möchte, sollte nicht unbedingt in einer Werbeagentur sein Glück versuchen, sondern eher in Richtung redaktionelle Texte gehen.
Zu dem Bereich „redaktionelle Texte“ zählen beispielsweise Blogartikel, Newsletter oder auch so ziemlich alles rund um Corporate Identity (dazu in einem anderen Artikel mehr). Diese Art des Textens begegnet uns in leicht abgewandelter Form täglich in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen und ihren Online-Pendants. Denn das redaktionelle Texten unterscheidet sich gar nicht so stark vom dem journalistischen Schreiben. Ein großer Unterscheid zwischen beiden Arten ist jedoch, dass Journalisten auf Neutralität bedacht sein sollten (das sagt jedenfalls der Pressekodex), während Blogger oder Newsletter-Texter stark die Position ihres Auftraggebers vertreten – jedenfalls sollte das in der Regel so sein. Wer also Glück hat und zu einem Volontariat angenommen wird, kann hier die Grundsätze des redaktionellen Schreibens oder Textens lernen.

Die Texterschmiede – die hohe Schule des Textens

Eingangs hatte ich zwar gesagt, dass es keine einheitliche Ausbildung für den Beruf des Texters gibt – das stimmt auch. Gleichwohl gibt es einige Schulen oder Institutionen, die in der Branche hohes Ansehen genießen. Wer es schafft, dort angenommen zu werden und vielleicht sogar noch einen Abschluss dort zu machen, hat beste Karten, um als Texter, Copywriter oder Konzeptioner durchzustarten. Eine dieser Schulen oder Ausbildungsstätten ist die Texterschmiede in Hamburg. Hier werden jedes Jahr nur um die 30 Schüler aufgenommen, die ein Jahr theoretisch ausgebildet werden und gleichzeitig praktische Erfahrungen in einer Agentur sammeln können. Wer eine Texter Ausbildung in der Texterschmiede absolviert hat, kann später guten Gewissens von sich behaupten, ein Vollprofi zu sein.
Neben der Texterschmiede gibt es noch andere Ausbildungsstätten für Texter, die aber eher weiblich ausgerichtet sind, die Miami Ad School beispielsweise. Die gibt es nicht nur in Miami, sondern auch in Berlin und vielen anderen Städten auf der Welt. Zur Ausbildung gehört auch, dass man zwei Mal drei Monate lang in Zweigstellen in anderen Ländern verbringt und so weiteren Input erhält, der nicht nur von dem eignen Land geprägt ist.
Gute Texter gibt es aber auch außerhalb der Texterschmiede und Miami Ad School. Manchmal muss man allerdings etwas suchen, aber die gute Nachricht: Es lohnt sich!

Unique Content | duplicate content | einzigartige Texte

Unique Content: Was ist das und wozu brauche ich das?

Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass gute Artikel und Blog Beiträge unbedingt unique content aufweisen müssen. Was damit gemeint ist? Dass der Artikel nicht irgendwo im Netz geklaut ist, sondern komplett aus eurer Feder stammt. Klar, man kann nicht bei jedem Artikel das Rad neu erfinden, aber Passagen aus anderen Dokumenten kopieren und in den eignen Artikel einfügen geht nunmal gar nicht. Und das aus unterschiedlichen Gründen.

Worauf muss ich achten, wenn ich Texte mit unique content erstellen will?

An erster Stelle ist das Urheberrecht zu nennen. Wer wahllos Abschnitte und Passagen oder gar ganze Texte im Netz klaut und sie als sein eigenes geistiges Eigentum ausgibt, verletzt das Urheberrecht. Denn allein der Urheber darf euch erlauben, seinen Text auf einer anderen Seiten zu veröffentlichen. Wer trotzdem ohne die Erlaubnis des Urhebers den Text öffentlich macht, kann mit einer Klage rechnen und muss schlimmstenfalls dem Urheber Schadenersatz leisten.

Duplicate Content: Der Feind eines guten Rankings

Das Gegenteil von unique content ist der sogenannte duplicate content, also doppelter Inhalt (anders gesagt: Inhalt, der bereits auf einer anderen Seite veröffentlicht ist). Und Google mag das gar nicht. Denn spätestens seit dem letzten Google Update, „sucht“ der Algorithmus nach Seiten, die dem Leser etwas Neues, also echten Mehrwert liefern. Das kann eine Seite, die es genau so bereits im Netz gibt, leider nicht. Die Folge: Die Seite rutscht im Ranking nach unten, wodurch sie nur noch sehr schlecht gefunden wird. Denn das kennt doch jeder selbst: Wer auf Google etwas sucht, schaut sich nur ganz selten diejenigen Suchergebnisse an, die Google auf Seite drei oder mehr anzeigt. Doch genau da – oder sogar noch weiter unten – landet im schlimmsten Fall die eigene Seite, sofern man nicht guten unique content zu bieten hat.

Worst case: Der eigene unique content wird zu duplicate content

Es kann sogar noch schlimmer kommen. Mal angenommen, man verfasst einen super guten Text, der einem anderen Seitenbetreiber oder Blogger so gut gefällt, dass er ihn geradewegs kopiert. Sollte kein Problem sein, schließlich handelt es sich ja um den eignen Text um unique content, oder? Korrekt. Der Text, den man selbst geschrieben und nirgendwo kopiert hat, ist in den allermeisten Fällen als unique content zu betrachten, doch Google kann nicht wissen, wer zuerst den Text geschrieben hat. Finden sich also im Netz zwei Texte mit genau dem gleichen Inhalt, muss die Suchmaschine einen Text als Original, also unique content, und den zweiten Text als Kopie, also duplicate content, einstufen. Und jetzt wird es knifflig: Läuft es nämlich ganz dumm kann es passieren, dass Google den Original-Text, also den Text, den man selbst als unique content verfasst hat, als Kopie einstuft. Wie das passieren kann, weiß man nicht ganz genau, das Wichtige ist aber, dass es passiert. Konsequenz: Die eigene Seite, bei der man viel Zeit in die Erstellung des Textes investiert und schön recherchiert hat, um dem Leser richtig gute Informationen zu liefern, wird als Kopie eingestuft. In der Folge rutscht die Seite in den Suchergebnissen ganz tief nach unten und wird nicht mehr gefunden, da Google in den weiter oben liegenden Suchergebnissen die Seite mit dem vermeintlichen originalen unique content anzeigt. Und das ist dann wirklich sehr ärgerlich…

Webtexter | Web Texter | Online Texter

Webtexter: Die Kunst der Texte fürs Netz

WebtexterSehr viele Texte, die heutzutage geschrieben werden, werden nicht mehr in der analogen Welt veröffentlicht, sondern online. Diese Texte sind in erster Linie dazu da, Leser oder potentielle Kunden auf die jeweilige Internetseite zu locken. Ganz wichtig ist dabei, dass die Texte SEO Texte sind oder mit WDF*IDF bearbeitet, also für eine Suchmaschine optimiert wurden. Denn Webtexte können nur dann in den Suchergebnissen auftauchen, wenn die relevanten Begriffe auch in dem jeweiligen Text vorkommen. Gut beraten ist man in diesem Fall, wenn man sich für seine Webtexter an einen Texter wendet, der sich mit so etwas auskennt. Denn nichts ist ärgerlicher, als in den Google Suchergebnissen erst auf den hinteren Seiten angezeigt zu werden.

Webtexter oder Textagentur – was ist besser?

Meiner Meinung nach gehen viele Kundenwünsche in (großen) Textagenturen verloren. Mal abgesehen von den Billig-Textern, die auf den einschlägigen Content-Seiten texten, und die unter keinen Umständen zu empfehlen sind, kann man auch in anderen Textagenturen unschöne Erfahrungen machen. Der Grund: In einer Textagentur spricht man selten direkt mit der Person, die schlussendlich auch den Text verfasst. Das kann böse enden. Warum? Man denke nur an das Spiel „stille Post“, ungefähr nach diesem Prinzip werden Texte in großen Agenturen gebrieft. Eine Person spricht mit dem Kunden und gibt das, was sie verstanden zu haben glaubt, an den Texter weiter. Der Texter oder die Texterin schreibt dann den Text nach bestem Wissen und Gewissen und kann dabei gehörig daneben liegen. Daher: Besser gleich zu einem Webtexter, mit dem man von Anfang an in persönlichem Kontakt steht und sofort reagieren kann, wenn der Text oder die Texte nicht so werden, wie man sie eigentlich haben wollte.

SEO, WDF*IDF, WTF?

Die Begriffe Webtexter und SEO gehen meist Hand in Hand. Wir erinnern uns: SEO meint, dass die Texte, die auf der jeweiligen Webpage zu finden sind so geschrieben sind, dass sie von Suchmaschinen (oder eigentlich einer Suchmaschine, nämlich Google) leicht gefunden werden können. Oft soll das damit erreicht werden, dass bestimmte Keywords oder Schlüsselwörter in dem Text untergebracht werden. Diese Schlüsselwörter sind diejenigen Suchbegriffe, die Menschen häufig in die Google Suchmaske eingeben. Früher ging das auch ganz fantastisch: Einfach stumpf die entsprechenden Keywords im Text unterbringen und gut. Heute ist das nicht mehr ganz so leicht. Wer heutzutage einfach nur lose Phrasen aneinander reiht, hat bei Google und damit im Suchmaschinen Ranking verloren. Wer in den Suchergebnissen vorne mitspielen möchte, sollte daher eher auf einen Webtexter setzen, der sich mit WDF*IDF auskennt. Dieses Tool ist zwar auch schon etwas älter, führt aber trotzdem zu besseren Rankings als SEO (im Sinne einer bestimmten Keyword-Dichte) allein. Bei WDF*IDF wird nämlich der gesamte Text bewertet und nicht nur nach bestimmten Keywords gesucht. SEO ist natürlich immer noch ein wichtiger Begriff, besonders für Webtexte, allerdings ist man gut beraten, wenn man nach einem Webtexter sucht, der mehr als nur das übliche Aufzählen von Keywords im Angebot hat. Fällt Ihnen da Jemand ein?…

Textspinning | Text Spinner | Texte umschreiben

Textspinning: Gottes Werk und Teufels Beitrag – oder so

Vor einigen Jahren ist man kaum um Programme herumgekommen, die den Text „spinnen“ und so neuen, oder besser gesagt: anderen Content erzeugen. Früher war das auch noch OK, da hat Google nämlich noch nicht so stark darauf geachtet, dass der Content wirklich unique, also einzigartig, ist. Heute ist das aber anders. Ist das sogenannte Textspinning daher heute überhaupt noch zu empfehlen und was versteht man genau darunter? Darum soll es im folgenden Beitrag gehen.

Textspinning früher und heute

Ich weiß, ich habe es bereits öfter gesagt, aber man kann es einfach nicht oft genug sagen: Guter Content ist heute alles! Die Google Bots suchen regelmäßig auf den Seiten nach neuem Inhalt, der einzigartig ist und den Lesern einen Mehrwert bietet. Das widerspricht schon in den Grundzügen der Idee des Textspinning. Denn beim Textspinning nimmt man einen bereits verfassten Text und jagt ihn durch ein spezielles Programm. Was dabei herauskommen soll, ist ein Text, der einigermaßen unique ist. Wenn man nicht nur das Spinnig-Programm, sondern noch einige andere Spielereien dabei einsetzt und bei der Erstellung des eigentlichen Textes darauf achtet, möglichst viele und gut recherchierte Fakten mit ordentlich Mehrwert zu ergattern, gelangt man bei dem ge-spinnten Text meist nur auf eine „Uniqueness“ (also Einzigartigkeit) von ungefähr 80 Prozent. Das ist natürlich recht dürftig – heutzutage. Früher war das alles noch kein großes Problem. Da ging es bei den Suchmaschinen hauptsächlich darum, wie viele Links von anderen Seiten, die sogenannten Backlinks, auf der eigenen Seite zu finden waren. War die Anzahl hoch, ging der Google Bot davon aus, dass auch der Inhalt der Seite wohl ganz passabel sein müsse. Dementsprechend hoch wurde die Seite dann gerankt. Der eigentliche Content war in dieser Zeit nur dazu da, Füllwörter für die Links zu bieten. Was letzten Endes Inhaltlich dabei rum kam, interessierte nur am Rande. Daher die Daseinsberechtigung des Textspinning.

Ist Textspinning heute noch eine Alternative?

Sollte man auf diesem Hintergrund Textspinning heutzutage überhaupt noch anwenden? Meine Empfehlung lautet: Eher nicht. Moderne Texterstellung geht anders. Denn wenn heute etwas wichtig ist, dann hochwertiger Content, der sich auf die Leserschaft einstellt und ihr einen echten Mehrwert liefert. Danach suchen eben auch die Bots von Google. Wer sich daher mit einem Text auf seiner Seite zufrieden gibt, der zu 20 Prozent Texten auf anderen Seiten ähnlich ist, kommt der Forderung nach echtem Mehrwert nicht nach und landet damit in den Suchergebnissen ziemlich weit unten. In der Konsequenz bedeutet das: Man wird schlechter gefunden, generiert weniger Besucher. Und Besucher sind immer auch potentielle Kunden. Was hat man also von dem ganzen Textspinning? Vermutlich nicht allzu viel. Wer mit seiner Seite Umsatz erzielen will, darf heute nicht mehr an hochwertigen Texten sparen. Und hochwertige Texte gibt es nur in den aller seltensten Fällen aus einem Software-Programm. Ein richtig guter Text entsteht in mühevoller Kleinarbeit: Lesergruppe definieren, Potentiale erkennen, (Keywords) recherchieren und erst ganz am Schluss schreiben. Wer das einem Programm zutraut, der glaub wahrscheinlich auch an das perpetuum mobile…

Texterstellung | Textarten | Online Texte

Texterstellung: Warum der Google Bot Futter braucht

Die in Deutschland fast ausnahmslos verwendete Suchmaschine ist Google, alle anderen Suchmaschinen, die daneben existieren und vielleicht in anderen Ländern gefragt sind, kann man guten Gewissens bei deutschen Websites vernachlässigen.
Darüber ist man sich einig: Die Seite muss gut „ranken“ (auf Deutsch: eine gute Platzierung in den Google Suchergebnissen haben), damit die Website auch gefunden werden kann. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Blog, einen Online-Shop oder eine andere Website handelt. In jedem Fall braucht man Content und der muss unique (auf Deutsch: einzigartig) sein. Außerdem wichtig: Möglichst häufig muss Nachschub kommen. Daher sollte man gerade auf die Texterstellung großen Wert legen. Denn die Google Bots bewerten nicht nur die Qualität der Webtexte, sondern auch, wie häufig neue Texte auf der jeweiligen Seite erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Erscheint täglich ein neuer Artikel auf einer Seite, „merkt“ sich der Bot das schließlich und schaut in Zukunft einmal täglich auf der Seite vorbei. Das kann sich sehr positiv auf das Ranking und damit auch auf die Besucherzahlen auswirken. Daher: Lieber etwas mehr Geld in die Texterstellung investieren – es lohnt sich langfristig.

Die Frage nach den richtigen Textarten bei der Texterstellung

Je nach dem, welche Website man betreibt, braucht man unterschiedliche Webtexte. Ein Vergleichsportal beispielsweise hat in der Regel längere Texte als ein Online-Shop. Beim Online-Shop genügen meist Kategorietexte und die Beschreibungen der Produkte, während man bei einem Vergleichsportal eher auf längere Texte setzt, bei denen man möglichst viele Keywords unterbringen und außerdem dem Leser neue Informationen liefern kann. Gerade für längere Texte bietet sich daher auch ein Tool an, das ich bereits an anderer Stelle beschrieben habe und das sich mit dem Kontext des Textes beschäftigt. Die Rede ist von WDF*IDF. Hier geht es nicht nur darum, welche Keywords in dem Text auftauchen, sondern auch, in welchem Verhältnis sie zu den anderen Wörtern im Text (dem sogenannten Kontext) stehen. Damit soll verhindert werden, dass sinnlos bestimmte Keyword aneinander gereiht werden – davon hat schließlich niemand etwas.

Texterstellung für Online-Shops

Wer einen Online-Shop betreibt oder eine bestimmte Marke/ein bestimmtes Produkt pushen möchte, der könnte unter Umständen auch bei einem Copywriter gut aufgehoben sein. Denn gerade ausgebildete Copywriter haben gelernt, den Markenkern eines Produktes zu erkennen und ihn für den potentiellen Kunden herauszustellen – vorausgesetzt man trifft auf einen guten Copywriter. Was nämlich Viele gar nicht wissen – und was im übrigen auch für die Texterstellung besonders wichtig ist – schlechte Werbung (also auch schlechte Texterstellung) führt nicht nur dazu, dass die Kunden nicht kaufen oder in einem anderen Blog lesen. Nein, schlechte Texterstellung kann auch zur Folge haben, dass die Besucherzahlen zurückgehen oder das Produkt sich schlechter verkauft, als es sich komplett ohne Werbung verkaufen würde.
Daher kann ich nur immer wieder mein Mantra wiederholen: Egal, um welche Textarten es sich handelt, wer Besucherzahlen generieren, ein gutes Ranking erzielen oder ein Produkt verkaufen möchte, der darf unter keinen Umständen bei der Texterstellung sparen!

Copywriter | Copywriting Definition | Werbetexte

Copywriter – kreative Köpfe in der Werbung

Ein Copywriter, häufig Texter oder auch Werbetexter genannt, ist meist in der Werbebranche zu finden, wo er – wer würde es vermuten – eingängige Copys schreiben soll. Was das nun wieder ist? Copy ist Content (zu Deutsch: Inhalt), den man im Prinzip nur benutzt, um damit zu werben. So weit, so allgemein. Denn mit dieser Erklärung könnte eine Copy so gut wie alles sein. Um besser zu verstehen, was eine Copy ist, oder was gutes Copywriting bedeutet, sollte man sich daher mit einigen Grundbegriffen oder Grundregeln der Werbebranche vertraut machen.

Copywriter buchen

Auch interessant im Texter Magazin: Online Redakteur

Das Einmaleins des Copywriting

„Sehr geehrter Herr Mustermann, bitte kaufen Sie unser Produkt…“, so oder so ähnlich (schlecht) ist Werbung schon lange nicht mehr. Schon länger weiß man, dass man den potentiellen Käufer anders ansprechen muss. Aber wie? Am besten, indem man ihm sagt, welche Vorteile er von dem Produkt oder der Dienstleitung hat, die man verkaufen möchte. Das ist der Schlüssel beim Copywriting. Man geht von der Zielgruppe aus und macht zunächst eine genaue Analyse, was sie interessiert, wodurch man sie ansprechen kann, welche Interessen sie hat und und und. Mit diesem Wissen versucht man dann, eine ansprechende Copy zu machen. Das kann sowohl ein kurzer Slogan, aber auch Direktmailings (die Briefe, die uns öfter erreichen und manchmal eigenartige Adressaten wie: „An alle Bewohner des Hauses, die Geld sparen möchten“, haben), Emails, Produktbeschreibungen, White Paper und ähnliches sein. Charakteristisch ist eben immer der werbende Charakter und der ist gleichzeitig auch immer eine Gradwanderung. Denn man will sein Produkt natürlich anpreisen, sollte dabei aber nicht zu forsch rüberkommen.

Wo Copywriter zum Einsatz kommen

Wir sehen also: Copywriter und Copywriting hängen untrennbar miteinander zusammen. Daher arbeiten die meisten Copywriter auch als klassischer Werbetexter in Werbeagenturen, es gibt aber auch andere Jobs, für die man als Copywriter qualifiziert ist: Manche Firmen, die sich nicht gleich eine ganze Agentur leisten wollen, oder die lieber ihren „hauseigenen“ Texter beschäftigen, stellen auch Copywriter ein, die sich dann um alle Belange kümmern, die mit Marketing zu tun haben. In dieser Position hängt die Arbeit des Copywriters eng mit der des PR-Zuständigen zusammen, oder ersetzt diese sogar ganz.
Ganz klassisch arbeiten Copywriter aber auch für die sogenannten Medien: große Rundfunkanstalten, Zeitungen, Radio, Verlage. Die Aufgaben eines Texters, der als Copywriter in dieser Branche arbeitet, sind sehr vielfältig und variieren auch zwischen beispielsweise den unterschiedlichen Verlagen. Wer sich für einen Job in dieser Branche interessiert ist allerdings gut beraten, wenn er oder sie ein abgeschlossenes Studium hat. Denn gerade Jobs bei Rundfunk und Fernsehen sind traditionell sehr beliebt und dementsprechend hoch ist die Bewerberdichte. Wer dann mit einem Studium und vielleicht schon erster praktischer Erfahrung punkten kann, hat schon einiges gewonnen.
Wer allerdings nicht unbedingt angestellt sein will oder muss, für den gibt es auch die Möglichkeit als Copywriter selbstständig für unterschiedliche Arbeitgeber zu arbeiten. Im Idealfall kann man sich nach einigen Jahren der Selbstständigkeit auf die Branche konzentrieren, die einem am besten liegt und gefällt und nur noch das machen, was einem richtig Spaß macht. Diesen Vorteil haben festangestellte Copywriter natürlich nicht. Dafür haben die allerdings bezahlten Urlaub…