Was ist Pillar Content?

Mit dem Begriff Pillar Content wird eine Methode der Content-Erstellung für Internetseiten beschrieben. Die Methode hat einen strukturierten und hierarchischen Ansatz und soll sowohl den Suchmaschinen als auch den Lesern eine Hilfe bei der Navigation sein. Gleichzeitig dient Pillar Content dazu, Themen in die Tiefe zu behandeln und sie mithilfe von Unterthemen dezidierter zu durchleuchten. Ein großer Vorteil soll in einer besseren Bewertung durch die Suchmaschinen und damit auch ein optimiertes Ranking liegen.
Eine Erklärung mit Kommentar.

Pillar Content ist nur der Versuch, eine Nomenklatur für etwas zu finden, was sowieso gängige Praxis ist.

So erstellt man Pillar Content

Um eine Website mit Pillar Content zu befüllen, ist eine vorab erdachte Content-Struktur sicherlich empfehlenswert, es ist jedoch auch möglich, eine Seite nachträglich in die entsprechende Struktur zu bringen. Um Pillar Content zu erstellen, braucht es zunächst einmal Website-Dokumente und Inhalt. Dabei wird eine Pillar Page erstellt, die einleitend ein Thema behandelt. Sie verweist auf Unterseiten, die sogenannten Cluster, die Unterthemen behandeln und die von der Pillar Page aus verlinkt sind.

Pillar Page und Cluster Content

Somit ist die Pillar-Page also eine Übersichtsseite. Sie bietet einen Überblick über das Thema, um das es im jeweiligen Bereich geht und bietet gleichzeitig die Möglichkeit – zum Beispiel mithilfe von kurzen Teaser-Texten und Thumbs -, sich zum entsprechenden Thema tiefgehender zu informieren. Um dies zu tun, kann der User auf entsprechende Deeplinks klicken und so dann Unterseiten erreichen. Dort angelangt, findet der User detaillierte Informationen zum gewünschten Unterthema.

Beispiel: Eine Website behandelt das Thema Linguistik und heißt ihre Besucher auf einer großen Übersichtsseite willkommen. Hier wird das Thema beschrieben und auf weitere Informationen hingewiesen, die in entsprechenden Unterseiten zu finden sind, wie zum Beispiel Pragmatik, Syntax oder Phonetik. Alternativ können auch die Grunddisziplinen der Linguistik als Pillar Pages und die dort bekannten Unterthemen als Cluster-Pages dienen.

Welchen Effekt hat Pillar Content auf SEO?

Pillar Content ist zu einem weithin bekannten Trend in der Suchmaschinenoptimierung geworden. Ob und in welchem Maße die Methoden dieser Content-Strategie wirken, um in den Suchmaschinenergebnissen besser dazustehen, ist nicht ganz eindeutig. Klar ist aber, dass Suchmaschinen Struktur mögen. Wie zum Beispiel auch bei technischem SEO goutieren Google und Co. es, wenn Website-Content für sie gut auszulesen und somit auch einfacher auszuweisen ist.

Geben Sie sich Mühe bei Ihrem Content

Sie wollen, dass Website-Betreiber sich Mühe mit dem Content geben. Die Suchmaschinen sind letztendlich Dienstleister, die ihren Kunden den am besten informierenden, nicht den am besten optimierten Content anbieten möchten. Ihr Bemühen zielt deswegen darauf ab, Content immer besser zu verstehen und zu bewerten, weswegen sie gut recherchierte, informative und auch im Sinne der User Experience erstellte Texte fördern möchten.

Ob das auch immer so klappt, ist die andere Frage.

Pillar Content: Hype oder Wirklichkeit?

Vor zehn Jahren reichte es noch, Keywords in der Farbe des Hintergrunds irgendwo auf der Website zu verstecken, um damit zu ranken. Vor fünf Jahren reichte es, die Keywordphrasen irgendwie in Text einzubauen. Heute gibt es holistischen Content, WDF-IDF oder Pillar Content usw. Was davon man wirklich braucht, ist strittig, das kann man in einschlägigen Blogs zu Themen wie SEO und Online-Marketing mitlesen.

Persönliche Meinung: Es ist klar, dass ein Thema Unterthemen erzeugt und dass man hier dann eine Struktur aufbauen muss, damit auch andere Leser – seien sie maschinell oder human – den Inhalt verstehen können. Pillar Content ist daher nur der Versuch, eine Nomenklatur für etwas zu finden, was sowieso gängige Praxis ist. Jeder, der einen Sinn für strukturierte Inhalte hat, erstellt automatisch Pillar Content, nur würde er / sie es schlichtweg Struktur nennen.

Texter fürs Praxismarketing

Texter für Ärzte und Praxen – Das richtige Rezept für die Patientenansprache

Wie sollten Texte von Ärzten im Internet geschrieben sein? Welche Ansprache brauchen die Leser und wie kann man Praxismarketing und die Bedürfnisse von Patienten vereinen? Online Texte im medizinischen Bereich – Hier gibt’s die Infos!

Bei der Vielzahl an Kunden, die einem während der Jahre so über den Weg laufen, sind häufig auch solche aus dem Bereich Medizin dabei. Dadurch, dass das Praxismarketing ja schon seit ein paar Jahren nicht mehr verboten ist, drängen sogar durchaus viele Ärzte, Praxisgemeinschaften oder Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen auf den Markt. Sie müssen zwar immer noch aufpassen, dass ihr Marketing nicht allzu werblich rüberkommt, aber schöne Texte wünschen sie natürlich trotzdem, und gerade im Bereich Online-Marketing und speziell Texte ist im Bereich Medizin eine Menge los. Ich erkläre, worauf es bei Texten im medizinischen Bereich ankommt und wie solcher Content geschrieben werden sollte.

Texte für Praxen – Meine Erfahrungen im Bereich medizinischer Content:

  • Zahnmedizin
  • Dermatologie
  • Herzchirurgie
  • Kardiologie / Kinderkardiologie
  • Radiologie
  • Sportmedizin
  • Physiotherapie

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Was der Arzt sagt, was der Patient versteht

Als ein wichtiger Aspekt bei Medizin-Texten fällt mir sofort das Wissensgefälle ein. Das ist durchaus ein fachlicher Begriff und er meint, dass zwischen dem Autoren von medizinischen Texten und den Lesern letztendlich oft ein großer Unterschied im Wissen über die Materie besteht. Das ist genauso nachvollziehbar, wie es aber auch ein Problem sein kann.

Wenn der Patient nichts versteht, ist das ein Problem für den Arzt

Das hat zwei wesentliche Gründe:

  1. Der Leser eines medizinischen Texts versteht nur die Hälfte von dem, was er da liest und weiß de facto einfach nicht, was der Arzt damit meint. Speziell bei Texten auf Ärzte-Websites kann dies zum Absprung des Patienten führen – Er sucht sich einen anderen Arzt.
  2. Der Leser hält den Arzt, den „Gott in Weiß“, für arrogant, weil er sich nicht die Mühe macht, die Fachsprache in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen. Der Patient fühlt sich von oben herab behandelt und es entsteht derselbe Effekt: auch hier springt er ab und sucht die Kollegen auf.

Das Verhältnis Arzt-Patient kann textlich schwierig sein

Gerade Texte im medizinischen Bereich bergen oft die Gefahr der Missverständnisses, sowohl auf einer fachlichen, wie auch der sprachlichen Ebene. Es gibt viele Fremdworte und Fachbegriffe, wie in kaum einem anderen Themenbereich, Ärzte haben tendenziell einen anderen Sprachwortschatz als Patienten und pflegen eine differenzierte Aussprache. Wenn das in der Sprechstunde passiert, kann der Arzt ja immerhin noch ausbessern und zeigen, dass er eben nicht arrogant sein will. Natürlich meinen Ärzte es ja nicht so.

Was aber auf der Website steht, steht da und kann nicht ohne Weiteres verbessert werden. In der Regel bekommt man ja noch nicht einmal das Feedback, dass die Website-Texte nicht gut ankommen, sondern die Absprungrate steigt einfach.

Die Zielgruppenansprache ist enorm wichtig

Daher ist es am besten, sich im Bereich Praxismarketing von einem Texter helfen zu lassen, der eben diese möglichen Stolperfallen kennt und weiß, wie man sie textlich umgeht. Viele Ärzte sind sich der möglichen Reaktionen ihrer Patienten gar nicht bewusst, aber bei manchen Patienten kommt eine mutmaßlich in Texten zur Schau getragene Überheblichkeit gar nicht gut an. Das muss aber auch gar nicht sein, denn ein guter Texter für medizinische Texte umschifft diese Klippen.

Worauf kommt es bei medizinischen Texten an?

Wichtig ist natürlich, dass bei aller gut gemeinter Kundenansprache eines nicht vergessen wird: Die wichtigen Informationen müssen natürlich immer im Text sein, wenn es um Medikamente, Behandlungen, Risiken & Co. geht. Nur weil man etwas einfacher formuliert und bestimmte medizinische Fachterminologie weglässt, heißt das ja nicht, dass man unvollständig informiert. Die Fachinformationen sind also lediglich in einfache Worte zu verpacken, an Qualität zu verlieren oder gar falsch zu werden – Denn das kann dann für den Arzt rechtliche Konsequenzen haben.

Persönlich und empathisch schreiben, Vertrauen schaffen

Nicht von oben herab möchte ein Patient behandelt werden. Er möchte verstehen, was der Arzt vorhat, er möchte Nähe und Empathie spüren – So entsteht letztlich das nötige Vertrauen zum Arzt, das sich ja eigentlich jeder von seinem Arzt wünscht. So können Patienten verstehen, sich aber auch gleichzeitig selbst verstanden und somit willkommen fühlen. Das ist genau das, was sie sich auch für die Behandlung wünschen. Natürlich wollen sie einen kompetenten Arzt, der weiß, was er tut. Aber natürlich wollen die Patienten auch Persönlichkeit, Nähe und Verständnis für ihre Sorgen und Nöte spüren, und das müssen gute medizinische Texte natürlich auch berücksichtigen und transportieren.

Texte für Online Shops

Texte für Online Shops sind ein beliebtes Produkt bei vielen Unternehmen aus dem eCommerce. Mittlerweile gibt es für so gut wie alles, was der Mensch braucht (oder vielleicht auch nicht braucht) spezialisierte Online-Shops oder auch Dropshipping-Partner, die mit ihren breiten Sortimenten so gut wie alles anbieten.

Content: Gut gegen Konkurrenten, gut für Kunden

Solche Online Shops müssen sich gegen Konkurrenten durchsetzen und gleichzeitig die Kunden von ihren Produkten überzeugen. Texte für Online Shops sind hier genau die richtige Lösung. Finden Sie heraus, wie Online Shop Texte neue Besucher aus den Suchmaschinen anlocken und sie letztlich im Shop in zahlende Kunden verwandeln können.

Sie wünschen sich mehr zahlende Kunden in Ihrem Shop? Mit guten Texten für Online Shops ist das möglich – hier bestellen:

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Texte passen überall in Shop-Strukturen

Dazu zum Einstieg einmal ein Blick auf die ganz grobe, vereinfachte Struktur, in der ein Online Shop aufgebaut ist. Er wird konstituiert aus einer Startseite, auf der zum Beispiel aktuelle Angebote, Rabatte und Aktionen angepriesen und bestimmte Produktreihen gehighlightet werden können. Rein von der Struktur her gehen von dieser Seite die Kategorien des Shops ab. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob es sich um einen spezialisierten Shop für einzelne Produkte oder Dienstleitungen handelt oder einen Viel- oder Vollsortimenter wie zum Beispiel Amazon. Grundsätzlich ist ein Online Shop immer in Kategorien aufgeteilt, innerhalb derer sich wiederum Unterkategorien oder Listen von Produkten finden.

Texte für Online Shops

Texte für Online Shops: Kategorietexte

Genau hier setzen Texte für Online Shops an. Sie füllen die Ebenen des Shops mit textlichem Leben, und zwar in Form von Kategorietexten und Produkttexten. Ich stelle Ihnen diese Textarten im Detail vor, beschreibe, worauf es ankommt und welche Wirkungen diese Texte haben können:

Kategorietexte: Diese Texte finden sich überall dort, wo in Kategorien mehrere Unterkategorien und Produkte gesammelt werden. Die Kategorien sind wichtige Navigationselemente, die die User direkt auf ihrer Suche nach der gewünschten Produktauswahl ansteuern. User, die dagegen schon ein konkretes Produkt suchen, werden die Kategorieseite wahrscheinlich zunächst auch überspringen.

Bleiben wir beim Beispiel Amazon: Ich suche dort nach Schuhen, weiß aber noch nicht genau, welche ich suche. Daher klicke ich auf die Kategorie Schuhe. Dort finde ich Übersichtsseite, wo ein entsprechender Kategorietext mich über Schuhe informieren und auch direkt auf Unterkategorien verlinken kann. Dort klicke ich auf Outdoor-Schuhe und bin – eine Ebene tiefer – wieder in einer Kategorie. Auch können wieder Kategorietexte Platz finden, die Auswahl für eine weitere Verzweigung in tiefere Kategorien ist aber schon kleiner. So geht es mit den Kategorietexten immer weiter, bis man an der untersten Kategorie angelangt ist.

Texte für Online Shops

Was bringen Kategorietexte?

Im Rahmen der Texte für Online Shops sind Kategorietexte eher für die Suchmaschinen geeignet. Sie tragen zwar auch einen Teil zur User Experience des jeweiligen Shops bei, weil sie die Nutzer informieren können und interne Verlinkungen ermöglichen. Die Kategorietexte sind aber zu einem geringeren Teil für den User als für die Bots der Suchmaschinen geschrieben. Trotzdem ist der Content natürlich dadurch nicht minderwertig, sondern trägt einen wichtigen Teil zur Informationsfülle des Online Shops bei. Wenn sich die Shopbetreiber hier Mühe geben und interessanten holistischen Content mit Mehrwert schreiben, werden das die Suchmaschinen ebenso wie die User honorieren.

Texte für Online Shops – Darum Kategorietexte:

  • Viele Informationen für die User
  • Möglichkeiten zur internen Verlinkung
  • Hier können Unterkategorien und Produkte gehighlightet werden
  • Reichlich Content für die Crawler

Online Shops ohne Kategorietexte verschenken Potenzial

Manche Online-Shops werden vollkommen ohne Kategorietexte (und teilweise sogar ohne Produktbeschreibungen) betrieben. Ich persönlich finde, dass hier Potenzial verschenkt wird, denn schließlich bringen diese Texte für Online Shops eine Menge Vorteile im SEO und auch für die Nutzer, also die User Experience.

Wie lang sollten Kategorietexte sein?

Dabei muss man nicht einmal großartig ausschweifen, um die User und die Suchmaschinen mit diesen Inhalten auf der jeweiligen Kategorie willkommen zu heißen. Ich würde sagen, ab 250 Wörtern kann man eine Kategorie von Produkten schon ganz gut beschreiben, ein paar Worte über das Sortiment verlieren und damit die Aufmerksamkeit der User gewinnen. Es ist aber auch nicht schlimm, ein paar mehr Wörter zu schreiben. Auf Basis eine Content-Analyse der Konkurrenz kann man am besten schauen, wo der ideale Fixwert für die Content-Menge liegt.

Texte für Online Shops: Produkttexte

Und letztlich können in Kategorietexten wie gesagt auch gezielt Produkte erwähnt werden, die vielleicht aktuell im Angebot oder ganz neu im Online Shop sind. Mit einem Klick ist der User auf der Produktseite, und hier wird es spannend.

Die Produktseite – Darum ist sie so wichtig:

  1. Die Produktseite ist der letzte Schritt zur Kasse
  2. Der Kunde ist sehr interessiert
  3. Es fehlt noch die letzte Überzeugungsarbeit zum tatsächlichen Kauf

Vergessen Sie nicht, wie weit der mögliche Kunde bis hierhin in Ihrem Shop schon gekommen ist:

  • Internet- bzw. Suchmaschinennutzer klickt auf Ihren Shop, es wurde also schon mal ein Lead erzeugt.
  • Der Besucher ist nicht sofort wieder abgesprungen – auch so eine sensible Hürde, die Sie schon genommen haben.
  • Es besteht Interesse an Ihrem Sortiment, der Besucher sucht im Shop nach dem gewünschten Produkt.
  • Die Suche war erfolgreich, der Besucher ist nun auf der Produktseite und muss „nur noch“ zum Kunden konvertiert werden.

Texte für Online Shops pushen die Conversion

Es geht also um die Conversion des Besuchers zum zahlenden Kunden, und hier kommt dem Produkttext eine wichtige Rolle zu. Denn anders als die Kategorietexte werden die Produkttexte sehr häufig gelesen. Der interessierte Shop-Besucher will Informationen über das Produkt, bevor er sein Geld dafür ausgibt.

Was will der Besucher vom Produkttext wissen?

Der Besucher möchte vergleichen, vielleicht technische Informationen oder wissen, wer der Hersteller ist oder welche Anwendungsgebiete das Produkt abdeckt. Es gibt zahlreiche Informationen, mit denen Produkttexte einen potenziellen Käufer zu einem tatsächlichen Käufer machen können.

Das müssen Produkttexte haben

An dieser Stelle übernehmen Texte für Online Shops das Verkaufsgespräch, wie es in einem POS stattfinden würde. Daher müssen Produkttexte auch handfeste, fundierte Informationen bieten und dürfen nicht nur aus „SEO-Bla-Bla“ bestehen. Gehen wir davon aus, dass ein Besucher, der so weit bis zur Produktebene vorgestoßen ist, sich auch in anderen Shops informiert und vergleicht. Natürlich vergleicht er nicht nur Preise, sondern auch die Qualität der Informationen. Hier überzeugt ein guter Produkttext durch Kompetenz und ein Interesse daran, dass der Kunde etwas vom Produkt hat, sei es Spaß, Komfort, ein schön dekoriertes Wohnzimmer oder trockene Füße.

Informationen, die in den Produkttext gehören

Neben grundsätzlichen Informationen wie technischen Daten oder Abmessungen sollten gerade durch den Produkttext auch noch folgende Informationen gegeben sein:

  • Vorteile & Mehrwert des Produkts
  • Fragen des Lesers sollten beantwortet werden
  • Informationen zum Bestellvorgang müssen gegeben werden
  • Keine Rechtschreibfehler / keine billigen Übersetzungen

Und letztlich sollte ein guter Produkttext auch eine gewisse Stimmung zum Produkt generieren, um den Kunden somit letztlich auch in Kaufstimmung zu versetzen. Bei Möbeln kann man so zum Beispiel erwähnen, wie toll diese die Wohnlandschaft bereichern, wie komfortabel und/oder bequem sie sind. Bei anderen Produkten, wie zum Beispiel Werkzeugen lässt sich wunderbar erklären, wie praktisch und effektiv sie sind und wie sehr sie die Arbeit mit ihnen bereichern.

Wie lang sollten Produkttexte sein?

Das alles verpackt man am besten recht gut in nicht allzu lange Texte. Gerade weil die Besucher die Texte tendenziell schon lesen, sollte dafür aber auch nicht zu viel Zeitaufwand verbunden sein. Der Text ist also idealerweise recht kurz (sagen wir 150 – 200 Wörter), liefert aber innerhalb dieser Kürze viel Würze, also alle Informationen und Stimmungen, die es zu einem erfolgreichen Verkauf braucht.

Texte für Online Shops: Bringen Leads und machen Kunden daraus

So schaffen Texte für Online Shops letztlich ganz Entscheidendes: Sie können Leads erzeugen, also Suchmaschinen-Nutzer zu Besuchern des jeweiligen Online Shops machen. Und innerhalb des Shops können die Texte die Besucher informieren und letztlich auch zum Kauf bewegen. Wenn das mal nicht zwei ganz klare Verkaufsargumente pro Texte für Online Shops sind!

Strukturierte Daten für Google

Strukturierte Daten sind eine tolle Idee, wenn Sie die Idee haben, mit Ihrer Website in den Suchmaschinen Erfolg haben zu wollen. Für diesen Erfolg ist SEO ein wichtiger Garant, also Suchmaschinenoptimierung. Dabei spielen natürlich Texte eine wichtige Rolle, aber es gibt zudem auch noch eine Menge Hebel, die Sie sozusagen hinter den Kulissen Ihrer Website umlegen können, um effektiv Suchmaschinenoptimierung zu betreiben und so letztlich auch Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Was sind strukturierte Daten?

Strukturierte Daten können genau zu diesem Effekt einen Teil beitragen. Dazu erst einmal zur Definition strukturierter Daten: Daten haben Sie so oder so auf Ihrer Website hinterlegt. Es sind alle Texte, Mediendateien oder sonstige Angaben, die sich im Quelltext einer Website befinden. Den Suchmaschinen fällt es manchmal nicht ganz so leicht, sich in der Menge der Daten zurechtzufinden und sie für die Suchergebnisse richtig zuzuordnen. Das merken Sie dann, wenn eine Seite „irgendwie nicht so richtig gut rankt“. Durch strukturierte Daten können Sie den Suchmaschinen helfen, die Informationen Ihrer Website richtig zu deuten und auszuzeichnen.

Wie baut man strukturierte Daten ein?

Um dies zu tun, arbeitet man mit Markups. Das sind kleine aber effektive Ergänzungen für den Quellcode einer Website, die die Crawler der Suchmaschinen an die virtuelle Hand nehmen und sie auf spezielle Informationen und Daten hinweisen. Im Prinzip sind Markups Teile des Quellcodes, also Tags, die in den Code eingefügt werden und so – wie zum Beispiel auch Listen-Tags oder Linkattribute – bei den Suchbots für besondere Aufmerksamkeit sorgen.

Welche Markups gibt es?

Durch die Markups sagen Sie dem Crawler von Google zum Beispiel, welche Daten er gerade ausliest und geben ihm somit gleichzeitig einen Hinweis, welcher Art dieser Daten sind, sprich ob es sich bei einer Information um einen Namen, eine Dienstleistung oder einen Ort handelt. Konkret gesagt lässt sich dies mit den folgenden Markups direkt im Quellcode realisieren:

  • Mikrodaten
  • Mikroformate
  • RDFa

Das Markup JSON-LD kann ebenfalls zur Auszeichnung strukturierter Daten verwendet werden, arbeitet aber quellcode-unabhängig in einem ausgelagerten Script.

Welche strukturierten Daten lassen sich auszeichnen?

Gut und schön und alles noch recht abstrakt – Aber welche Daten kann man denn auszeichnen und was bringt das Ganze letztendlich? Wie gesagt bestehen die Daten einer Website aus einer Unmenge von Informationen, die durch strukturierte Daten für die Suchmaschinen viel besser zu verstehen sind. Google ist aber auch in der Lage, Suchmaschinenergebnisse in Rich Snippets darzustellen, wenn es dazu die entsprechenden Daten vorfindet. Und genau hier liegt der SEO-Hase im Pfeffer!

Beispiele – Folgende strukturierte Daten lassen sich auszeichnen:

  • Mediendaten
  • Bewertungen
  • Breadcrumbs
  • Rezepte
  • Event-Termine

Sicher haben Sie schon SERPs aufgerufen, in denen mehr als nur die normalen Snippets – bestehend aus dem Titel einer Website, der URL und einer kurzen Beschreibung – bestehen. Zusätzliche Informationen sorgen für mehr Aufmerksamkeit und können auch zu deutlich mehr Klicks auf eben solche Suchergebnisse führen. Strukturierte Daten machen also Suchergebnisse auffälliger und sorgen somit potenziell für mehr Traffic. Rich Snippets fallen einfach mehr auf und ziehen somit die kostbare Aufmerksamkeit der Google User auf sich. Ein Effekt, der sich letztlich in einem verstärkten Kundenzulauf auswirken kann.

Wie erfolgreich sind strukturierte Daten? Rich Card messen!

Ob das auch wirklich alles so ist und Sie durch strukturierte Daten also wirklich mehr Erfolg für Ihre Website verbuchen können, können Sie direkt nachvollziehen. Wie so oft in der Suchmaschinenoptimierung gibt es natürlich auch beim Thema strukturierte Daten und Rich Cards Tools und absolute Zahlen, anhand derer sich Erfolg und Effekt messen lassen. Die Google Search Console ist so ein Tool, mit dem Sie Klickraten Ihrer Rich Cards nachvollziehen können.

Google honoriert strukturierte Daten

Sofern Sie es richtig gemacht haben, werden sich Ihre strukturierte Daten wahrscheinlich auch auszahlen, wie Sie in der Search Console dann sehen werden. Denn Google freut sich natürlich, wenn Sie es den Crawlern etwas leichter machen. Das schlägt sich in den schöneren Rich Snippets nieder, in denen die strukturierten Daten optisch ausgezeichnet werden. Aber tendenziell werden strukturierte Daten auch zu besseren Rankings führen, da sie vermutlich  auch zu einem Faktor in den Google-Richtilien werden. Ohne strukturierte Daten wird man zwar (noch) nicht abgestraft, aber die Vorteile liegen ja auf der Hand und moderne Tools wie um Beispiel der Google Data Highlighter oder entsprechende Plugins, zum Beispiel für WordPress, machen die Implementierung strukturierter Daten auch immer einfacher und zugänglicher für User ohne große Programmierer-Kenntnisse.

Löwenkind – Kinderbuch von Sebastian Geominy

Es ist vollbracht, mein zweites Kinderbuch „Löwenkind“ ist fertig. Das Buch hat insgesamt 68 Seiten, die voller tierischer, niedlicher Abenteuer stecken. Löwenkind eignet sich perfekt für Kinder jeden Alters, die gerne Geschichten vorgelesen bekommen. Die Geschichte ist schön für ein ruhiges, entspannendes Vorlesen, sowohl tagsüber, zum „Runterkommen“, als auch natürlich abends zum Einschlafen.

So entstand „Löwenkind“

Die Geschichte begann damit, dass ich mit meinem Sohn Samuel (der sich im buch als kleiner Löwe „Schnu“ wiederfindet) unterwegs war. Ich hatte das Buch mit den Gute-Nacht-Geschichten vergessen und so erfand ich eine Geschichte. Darin ging ein Papa Löwe mit seinem kleinen Sohn los, weil sie eine Wasserquelle suchten. Dabei trafen sie allerhand andere Tiere und erlebten lustige Abenteuer. Am nächsten Abend wollte Samuel natürlich wissen, wie es weitergeht, und ich dachte mir ‚Hey, das ist schön, das musst Du unbedingt mal aufschreiben!‘. So begann Löwenkind.
Nach einer mehrmonatigen Schreibphase folgte die Illustration durch meine Partnerin Anna Fiederling.

Löwenkind Titelbild

Schon bald wird es hier eine Leseprobe und ein schickes Exposee zum Anscheuen geben. Schauen Sie wieder vorbei!

Löwenkind auch als Hörbuch

Nachdem auch die tollen Bilder fertiggestellt und mit den Texten zusammengeführt wurden, konnte es in den Druck gehen. Parallel haben wir auch unter freundlicher Mitarbeit meines Freundes Thomas Reese im studioB in Essen ein Hörbuch produzieren dürfen. Einen Ausschnitt davon hören Sie hier:

Und wen hören wir da? Das ist nicht meine Stimme, klar! Auch hier freue ich mich über eine weitere toll Kooperation, und zwar mit Marie Güttge, die eigentlich Sprecherin bei Radio Köln ist. An einem mollig-warmen Sonntag scheute sie jedoch keine Mühen und besuchte uns für die Produktion des Hörbuchs in Essen. Danke nochmal hierfür.

 

Content Writer

Content Writer: So wird ein Text zu einem fesselnden Artikel

Stellt euch vor, ihr wollt Content Writer werden und merkt, dass es Abertausende von ihnen gibt! Was könnt ihr tun, um aus der Masse herauszustechen? Geht das überhaupt? Und wenn ja, wie? Wie finden Content Writer trotz enormer Konkurrenz treue Leser oder gar zahlende Kunden? Und was zum Teufel macht einen Beitrag knackig und lesenswert?

Viele Fragen, auf die es eine ganz einfache Universal-Antwort gibt. Der Artikel muss den Leser mit Infos füttern, die er dringend sucht. Klingt einfach, ist es aber nicht. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die Grundlagen: Das muss ein guter Content Writer drauf haben! Oder etwa nicht?

Gute Texter schreiben zielgruppenorientiert, informativ und leserfreundlich. Das Ganze geschieht auf einer fundierten Basis, die aus einer Mixtur verschiedener Aspekte besteht.

  • ü      sehr gute Deutschkenntnisse
  • ü      breites Allgemeinwissen
  • ü      Lernbereitschaft und Lernfähigkeit (das geht nicht immer Hand in Hand)
  • ü      Sprachgefühl
  • ü      professionelle Recherchearbeit
  • ü      Fachspezifisches Wissen zum weit gefächerten Themenspektrum Content Writing, Content Marketing, SEO, SEA, Keywords, WDF*IDF

Im Idealfall liegt diesen Aspekten ein Studium, eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in einem Bereich wie Journalismus, Soziologie, Germanistik, Marketing, Content Writing oder ähnliches vor. Die Realität weicht meilenweit vom Ideal ab und deshalb enden hier die Ausführungen zu den theoretischen Grundlagen ganz bewusst.

Fakt ist: Es haben schon viele vermeintlich unprofessionelle Schreiberlinge alleine durch „learning by burning“ (frei nach Stefan Stoppok*) den Weg in die Marketingetagen großer Konzerne gefunden. Nicht, dass es das erklärte Ziel eines Content Writers wäre. Was ich sagen will ist: Ihr verkauft euch durch eure Texte. Das ist eure Visitenkarte, euer Marketinginstrument Number One. Kurzum: Wer schreiben will, der sollte es einfach anfangen und dabei ungeachtet seiner Ausbildung in die Tasten greifen. Nur Mut – jeder Anfang beginnt mit einem ersten Schritt. Diese 4 Tipps helfen Einsteigern dabei, fesselnde Text zu schreiben.

Tipp 1: Schreibe über Dinge, die du verstehst

Es gibt Content Writer, die sich offenbar in alles und jedes einarbeiten können. Doch mal ehrlich, würdet ihr einen Allgemeinmediziner für eine Knie-OP aufsuchen? Nein. Ihr würdet zum Spezialisten gehen, weil er sich in seinem Metier auskennt und spielend einfach sehr gute Ergebnisse liefert. Dasselbe gilt für das Content Writing. Ihr startet mit Themen, bei denen ihr euch auskennt. Das verschafft euch Sicherheit in der Sache und strahlt inhaltlich Kompetenz aus.

Tipp 2: Bereite kleine Info-Häppchen zu

Eine einfache Grundregel für Content Writer lautet: Jeder Satz liefert eine Information. Die Betonung liegt dabei auf EINE. Kurze Sätze, mit maximal 16 bis 20 Wörtern sind perfekt dazu geeignet. Diese dürfen mit einigen noch kürzeren Sätzen einen angenehmen Reigen gut verdaulicher Info-Häppchen Ergeben. Dann bekommt der Leser Appetit auf mehr und liest Häppchen für Häppchen weiter.

Tipp 3: Mit aktiver Sprache nach dem Leser greifen

Aktiv, Aktiv, Aktiv! Aktive Sprache ist wahrhaftig das A und O guten Online Contents. Wer umständliche Sätze schreibt, diese möglicherweise auch noch verschachtelt und dazu neigt, sie mit passiven Satzkonstruktionen, angereichert mit den fast immer überflüssigen Modalverben „können, müssen, dürfen“ sowie umständlichen Konstruktionen aus Worten wie „werden, geworden wäre, gehabt hätte“ und den Füllwörtern „wie auch, hier, sowieso, dazu“ und so weiter zu gestalten, der hat schon längst verloren. Könnt ihr mir noch folgen? Nein? Siehste!

Tipp 4: Content Writer liefern Mehrwert

Der viel gepriesene Mehrwert eines Artikels ist es, was Leser suchen. Es gibt tausend Beiträge, die sich mit ein und demselben Thema befassen. Liefert dem Leser mehr, als die Grundbegriffe, dann fallt ihr aus dem Rahmen. Steigt tiefer ins Thema ein, werdet detailliert. Das geht am besten, wenn ihr Tipp 1 beherzigt und über Dinge schreibt, die ihr versteht. Oder ihr bemüht Experten, Statistiken, Untersuchungen – irgendetwas, was eure Aussage untermauert und stützt. Wusstet ihr, dass für Online Leser nicht alleine der Inhalt zählt? Auch die optische Aufbereitung des Textes ist wichtig, wie Eye-Tracking-Studien beweisen. Habt ihr es gemerkt? Da ist er, der Mehrwert: In diesem Fall ein Link zu einer seriösen Seite.

Ein guter Rat zum Schluss: Am Ball bleiben und weitermachen

Gute Texte zu schreiben kostet Zeit. Sie lesen sich federleicht und gehen runter wie Öl. Doch in der Herstellung erfordern sie

  • ü      Konzentration,
  • ü      Fachwissen,
  • ü      handwerkliches Können und
  • ü      Ausdauer.

Geht mit offenen Augen durch den Tag, saugt Informationen auf und lernt die Welt kennen. Ein reicher Erfahrungs- und Wissensschatz gepaart mit den grundlegenden handwerklichen Schreibkompetenzen ist eine sehr gute Ausgangsbasis. Achso, und sicherheit in Rechschreibunk und Zeichensetzung, is ebnfalls hilf reich.

Könnt ihr das vorweisen, grenzt ihr euch automatisch von der Konkurrenz ab. Damit erreicht ihr Leser und auch zahlende Kunden werden nicht lange auf sich warten lassen.

Online Texter werden

Texter-Dasein in den Sphären des Web

Texte sind überall. Auf dem Plakat an der Bushaltestelle, auf dem Flyer vom neuen Hipster-Store um die Ecke, auf Websites oder sozialen Netzwerkseiten… Während die einen Texte oft nur aus dem Augenwinkel beim Vorbeilaufen am Werbeplakat wahrnehmen, bestreiten die anderen mit der Wortakrobatik ihren Lebensunterhalt. Längst geht es heute nicht mehr ausschließlich um coole Print-Kampagnen oder Fachartikel. Mit dem Medium Internet hat sich der Markt für gute Texte um ein Vielfaches vergrößert.

Das Internet als Arbeitsplatz

Aber was hat es denn nun auf sich mit dem Online-Texten? Um Online-Texter zu werden braucht es, wie beim klassischen Texter auch, nicht zwangsläufig eine gezielte Berufsausbildung. Vielmehr ist die Branche geprägt von Quereinsteigern, die über drei Ecken in den Texter-Topf gefallen sind. Und während ein exzellenter Umgang mit Sprache einerseits zum Handwerkszeug für Texter dazugehört, dürfen andererseits auch Skills wie konzeptionelles Denken und Geduld nicht fehlen. Außerdem, und das ist bei Online-Texten nicht weniger relevant als bei klassischen Print-Kampagnen, ist da ja noch die Zielgruppe, die angesprochen werden will.

Blog, Website, Suchmaschine?

Als Online-Texter kümmert man sich um sämtliche Bereiche, die die Sphären des Internet bereithalten. Der neue Foodblog vom frisch auf den Markt gekommenen Smoothie-Hersteller braucht regelmäßigen Input? Der Webauftritt vom lokalen Autohändler könnte eine Generalüberholung vertragen? Die Produkttexte des neuen Online-Versandhandels sind noch nicht so richtig SEO-affin? Will man Online-Texter werden, gehören all diese Tätigkeitsfelder gut und gerne zum Arbeitsalltag dazu.

Online texten, online überzeugen

Die ganze digitale Welt bietet für Texter natürlich noch mehr Vorteile. Wenn man freiberuflich als Online-Texter tätig ist, so ist man heutzutage längst nicht mehr an regionale Aufträge gebunden. Gerade Aufträge für’s Web lassen sich optimal per telefonischem Briefing besprechen, die fertigen Texte können dann einfach per Mail verschickt oder direkt in das jeweilige CMS-System des Auftraggebers eingepflegt werden. Dennoch muss der persönliche Draht nicht leiden – eine gute Erreichbarkeit per Mail und Telefon macht den Kontakt zwischen Online-Texter und Kunden kinderleicht.

Warum nicht einfach Texter-Portal?

Gibt man in der Suchmaschine seiner Wahl den Suchbegriff „Online-Texter werden“ ein, so wird man direkt überflutet von einer Angebotsmenge an Online-Texter-Portalen, die alle um neue Texter buhlen. „Mit Texten zuhause Geld verdienen“, „Auch du kannst Autor werden“: die Anzeigen klingen verlockend. Mit einem Gläschen Rotwein nach dem Feierabend zuhause sitzen, ein paar Zeilen tippen und damit richtig Geld machen? Und ob das für viele wie der perfekte Nebenjob scheint. Aber genau da liegt auch das Problem. Das Ziel, Online-Texter zu werden, ist nicht einfach mit ein paar Klicks bei einem der unzähligen Text-Portale erledigt. Auch, wenn die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist und man sich dann selbstverständlich Online-Texter nennen kann – vom professionellen Online-Texter, der für seine Kunden eine Kombination aus vielseitiger Erfahrung, konzeptioneller Stärke und außergewöhnlichem Textgeschick bietet, ist man im Regelfall trotz der Anmeldung im Texter-Pool noch immer weit entfernt.

Und auch für Unternehmen bietet sich die Suche nach freien und vor allem professionellen Online-Textern an: die Texte sind maßgeschneidert, der Kontakt findet persönlich und direkt zwischen Auftraggeber und Texter statt, und im besten Fall kann sich so eine langjährige Zusammenarbeit ergeben.

Texte dich selbst

Wenn nun das große Ziel „Online-Texter werden“ noch immer auf der To-Do-Liste prangt, gibt es folgendes zu sagen: Der Weg zum erfolgreichen Abhaken dieses Ziels ist mit Sicherheit keiner, den man einfach so mit ein paar Klicks über Nacht geht. Nichtsdestotrotz ist es allerdings ein Weg, der sich definitiv lohnt, wenn das eigene Herz für die Arbeit mit Worten und Sprache schlägt. Und die beste Übung für Online-Texter kommt sowieso mit dem eigenen Webauftritt daher: wer sich selbst eine optimale Website textet, der taucht bestimmt schon bald im Blickfeld anderer Unternehmer auf.

Corporate Identity | CI | CI Communication

Corporate Identity – da war doch was?

Klar, jedes große und die meisten kleineren und kleinen Unternehmen haben heute in irgendeiner Art und Weise eine eigene sogenannte Corporate Identity. Was damit schon wieder gemeint ist? Einfach alle Dinge, die ein bestimmtes Unternehmen ausmachen, definieren und so von anderen Unternehmen abgrenzen. Das magentafarbene T beispielsweise der…Na? Wissen Sie’s? Dann hat die Agentur, die sich bei der Telekom um die Corporate Identity kümmert, ganze Arbeit geleistet. Aber nicht nur Logo und Firmenfarbe gehören in diesen Bereich, auch eine bestimmte Ansprache an die Zielgruppe, der Corporate Text, wenn man so will.

Corporate Identity: Wer A sagt, muss auch B sagen

Hat man sich als Unternehmen für einen einheitlichen Auftritt nach außen entschieden, sollte man sich auch über die Kommunikation Gedanken machen – dies gilt sowohl für interne als auch für externe Zwecke. Wären Sie nicht auch verwirrt, wenn Ihr Nachbar Sie heute auf Sächsisch, morgen auf Bayerisch und übermorgen auf Hochdeutsch ansprechen würde? Schon, oder? Da kommt man als Zuhörer etwas ins Zweifeln, oder sogar Schlimmeres…So oder so ähnlich wirkt es auch auf die Leser einer Internetpräsenz, oder die Mitarbeiter, wenn die Tonalität auf der Webpage oder im Newsletter ständig wechselt. Mit anderen Worten: Nicht nur das Logo und die Firmenfarben machen ein Unternehmen aus, sondern auch die jeweilige Sprache, Wortwahl und vor allem die Art der Leseransprache. Ein sehr seriöses Unternehmen wird daher sicherlich auf Einflüsse aus der Jugend- oder Umgangssprache verzichten, während das bei Unternehmen, die eine junge Zielgruppe haben ein grober Fehler wäre. Manchmal kann das Ganze jedoch auch ins Auge gehen: Man denke nur an die vor kurzem veröffentlichte Anzeige der Jugendorganisation der FDP, den JULIs, die mit dem „Slogan“: „Was ist dass für 1 naice Jugendorganisation vong Themen her?“ versucht hat, für sich zu werben. Abgesehen davon, dass die sogenannte gudg lingo schon seit längerem nur noch so hip ist, wie das krasse Jugendwort „fly“, wirkte der ganze Auftritt eher peinlich und aufgesetzt. Der vermeintlich stylische Jugend-Sprech passt mal so gar nicht zur FDP und erst recht nicht zu dem Cover-Boy Lindner. Wer solche Peinlichkeiten also vermeiden möchte, sollte sich dringend mit Corporate Identity befassen.

Die schönen Seiten der Corporate Identity

Zugegeben, das Beispiel von eben kann schon einen abschreckenden Eindruck machen, jedoch sollte man sich keinesfalls vor der Corporate Identity fürchten, denn genau sie kann dazu beitragen, dass sich ein (oder Ihr) Unternehmen von anderen abhebt. Aber nicht nur das: Auch die Mitarbeiter bauen im günstigsten Fall ein positives Verhältnis zu dem Unternehmen auf – und das liegt nicht zuletzt an der Sprache. Denn die Art und Weise der Kommunikation entscheidet letztlich darüber, wie wir Dinge aufnehmen und verarbeiten und das wirkt letztlich auch darauf, welche Einstellungen wir einer Sache gegenüber entwickeln.
Sie sehen also: Corporate Identity ist ein weites Feld und will sorgfältig durchdacht sein. Das gilt auch für die Wahl des Texters oder Konzeptioners für Ihre Unternehmenskommunikation. Da ist man gut beraten, wenn man sich an Jemanden wendet, der sich damit auskennt. So wie beispielsweise einen ausgebildeten Linguisten.

Texter Ausbildung | Texter werden | Texter Job

Texter Ausbildung: Wie werde ich Texter?

Wer gerne Texter werden möchte, stellt sich vermutlich die Frage, ob es eine klassische Ausbildung oder ein Studium für diesen Beruf gibt. Gibt es leider nicht. Es kursieren zwar viele Angebote im Netz, jedoch sollte man unbedingt vorsichtig sein, bevor man mehrere Tausend Euro in ein „Fernstudium“ investiert, das am Ende leider überhaupt nicht hält, was der Text der Imagebroschüre verspricht – obwohl der Texter der Broschüre dann wenigstens einen guten Job gemacht hat…

Viele Wege führen nach Rom

Genau das gilt auch für die Texter Ausbildung oder für den Texter Beruf. Ein geisteswissenschaftliches Studium, also jede Art der Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichte oder ähnliches ist sicherlich keine schlechte Voraussetzung, lernt man hier nämlich, wie man das Gelesene in Sätze packt und Themen tiefgreifend recherchiert. Dies ist auch unbedingt notwendig, wenn man den Beruf eines Texters ausüben möchte. Wenn auch leider noch nicht alles.
Eine klassische Texter Ausbildung gibt es jedoch nicht. Praktika in Werbeagenturen können jedoch ein guter Einsteig sein, da man hier das Handwerk „on the Job“ lernt und bei guter Arbeit darauf hoffen darf, nach dem Praktikum übernommen zu werden. Dementsprechend begehrt sind diese Praktika und man muss schon viel Glück oder gutes Vitamin B haben, um an ein Praktikum in einer richtig guten Werbeagentur zu kommen.
Wer sich allerdings gar nicht für den Beruf des Werbetexters interessiert, sondern lieber in Richtung redaktionelle Texte gehen möchte, sollte nicht unbedingt in einer Werbeagentur sein Glück versuchen, sondern eher in Richtung redaktionelle Texte gehen.
Zu dem Bereich „redaktionelle Texte“ zählen beispielsweise Blogartikel, Newsletter oder auch so ziemlich alles rund um Corporate Identity (dazu in einem anderen Artikel mehr). Diese Art des Textens begegnet uns in leicht abgewandelter Form täglich in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen und ihren Online-Pendants. Denn das redaktionelle Texten unterscheidet sich gar nicht so stark vom dem journalistischen Schreiben. Ein großer Unterscheid zwischen beiden Arten ist jedoch, dass Journalisten auf Neutralität bedacht sein sollten (das sagt jedenfalls der Pressekodex), während Blogger oder Newsletter-Texter stark die Position ihres Auftraggebers vertreten – jedenfalls sollte das in der Regel so sein. Wer also Glück hat und zu einem Volontariat angenommen wird, kann hier die Grundsätze des redaktionellen Schreibens oder Textens lernen.

Die Texterschmiede – die hohe Schule des Textens

Eingangs hatte ich zwar gesagt, dass es keine einheitliche Ausbildung für den Beruf des Texters gibt – das stimmt auch. Gleichwohl gibt es einige Schulen oder Institutionen, die in der Branche hohes Ansehen genießen. Wer es schafft, dort angenommen zu werden und vielleicht sogar noch einen Abschluss dort zu machen, hat beste Karten, um als Texter, Copywriter oder Konzeptioner durchzustarten. Eine dieser Schulen oder Ausbildungsstätten ist die Texterschmiede in Hamburg. Hier werden jedes Jahr nur um die 30 Schüler aufgenommen, die ein Jahr theoretisch ausgebildet werden und gleichzeitig praktische Erfahrungen in einer Agentur sammeln können. Wer eine Texter Ausbildung in der Texterschmiede absolviert hat, kann später guten Gewissens von sich behaupten, ein Vollprofi zu sein.
Neben der Texterschmiede gibt es noch andere Ausbildungsstätten für Texter, die aber eher weiblich ausgerichtet sind, die Miami Ad School beispielsweise. Die gibt es nicht nur in Miami, sondern auch in Berlin und vielen anderen Städten auf der Welt. Zur Ausbildung gehört auch, dass man zwei Mal drei Monate lang in Zweigstellen in anderen Ländern verbringt und so weiteren Input erhält, der nicht nur von dem eignen Land geprägt ist.
Gute Texter gibt es aber auch außerhalb der Texterschmiede und Miami Ad School. Manchmal muss man allerdings etwas suchen, aber die gute Nachricht: Es lohnt sich!

Unique Content | duplicate content | einzigartige Texte

Unique Content: Was ist das und wozu brauche ich das?

Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass gute Artikel und Blog Beiträge unbedingt unique content aufweisen müssen. Was damit gemeint ist? Dass der Artikel nicht irgendwo im Netz geklaut ist, sondern komplett aus eurer Feder stammt. Klar, man kann nicht bei jedem Artikel das Rad neu erfinden, aber Passagen aus anderen Dokumenten kopieren und in den eignen Artikel einfügen geht nunmal gar nicht. Und das aus unterschiedlichen Gründen.

Worauf muss ich achten, wenn ich Texte mit unique content erstellen will?

An erster Stelle ist das Urheberrecht zu nennen. Wer wahllos Abschnitte und Passagen oder gar ganze Texte im Netz klaut und sie als sein eigenes geistiges Eigentum ausgibt, verletzt das Urheberrecht. Denn allein der Urheber darf euch erlauben, seinen Text auf einer anderen Seiten zu veröffentlichen. Wer trotzdem ohne die Erlaubnis des Urhebers den Text öffentlich macht, kann mit einer Klage rechnen und muss schlimmstenfalls dem Urheber Schadenersatz leisten.

Duplicate Content: Der Feind eines guten Rankings

Das Gegenteil von unique content ist der sogenannte duplicate content, also doppelter Inhalt (anders gesagt: Inhalt, der bereits auf einer anderen Seite veröffentlicht ist). Und Google mag das gar nicht. Denn spätestens seit dem letzten Google Update, „sucht“ der Algorithmus nach Seiten, die dem Leser etwas Neues, also echten Mehrwert liefern. Das kann eine Seite, die es genau so bereits im Netz gibt, leider nicht. Die Folge: Die Seite rutscht im Ranking nach unten, wodurch sie nur noch sehr schlecht gefunden wird. Denn das kennt doch jeder selbst: Wer auf Google etwas sucht, schaut sich nur ganz selten diejenigen Suchergebnisse an, die Google auf Seite drei oder mehr anzeigt. Doch genau da – oder sogar noch weiter unten – landet im schlimmsten Fall die eigene Seite, sofern man nicht guten unique content zu bieten hat.

Worst case: Der eigene unique content wird zu duplicate content

Es kann sogar noch schlimmer kommen. Mal angenommen, man verfasst einen super guten Text, der einem anderen Seitenbetreiber oder Blogger so gut gefällt, dass er ihn geradewegs kopiert. Sollte kein Problem sein, schließlich handelt es sich ja um den eignen Text um unique content, oder? Korrekt. Der Text, den man selbst geschrieben und nirgendwo kopiert hat, ist in den allermeisten Fällen als unique content zu betrachten, doch Google kann nicht wissen, wer zuerst den Text geschrieben hat. Finden sich also im Netz zwei Texte mit genau dem gleichen Inhalt, muss die Suchmaschine einen Text als Original, also unique content, und den zweiten Text als Kopie, also duplicate content, einstufen. Und jetzt wird es knifflig: Läuft es nämlich ganz dumm kann es passieren, dass Google den Original-Text, also den Text, den man selbst als unique content verfasst hat, als Kopie einstuft. Wie das passieren kann, weiß man nicht ganz genau, das Wichtige ist aber, dass es passiert. Konsequenz: Die eigene Seite, bei der man viel Zeit in die Erstellung des Textes investiert und schön recherchiert hat, um dem Leser richtig gute Informationen zu liefern, wird als Kopie eingestuft. In der Folge rutscht die Seite in den Suchergebnissen ganz tief nach unten und wird nicht mehr gefunden, da Google in den weiter oben liegenden Suchergebnissen die Seite mit dem vermeintlichen originalen unique content anzeigt. Und das ist dann wirklich sehr ärgerlich…