Wie werden Korrekturen gehandhabt?

Gerade bei Texteraufträgen kann es immer mal wieder vorkommen, dass Korrekturen gewünscht sind. Klar, Texte sind ein künstlerisches Erzeugnis, in das auch durchaus subjektive und unterschiedliche Ansichten einfließen können. Aber diese kann man im Vorfeld schon sehr gut miteinander vereinen.

Wer brieft, dem kann geholfen werden

Es ist nämlich nicht alleinige Aufgabe des Texters, die Wünsche und Befindlichkeiten des Auftraggebers zu ergründen.
Hier kommt es zu allererst einmal auf ein Kennenlernen an, ich bringe in einem ersten Gespräch in Erfahrung, was ein Kunde wünscht und schließlich ist das Wichtigste für einen gelungenen Auftrag natürlich das Briefing.

Je besser der Input, umso besser der Output

So kann man beiden Seiten Extra-Arbeit ersparen

Kennenlerngespräch, Sondierung, Briefing, erste textliche „Duftnote“ – diese vier Schritte haben bei Texteraufträgen allesamt den Zweck, beiden Seiten unnötige Mehrfacharbeit durch Korrekturen zu ersparen. Und das hat sich auch immer wieder bewährt und wird von den Kunden sehr begrüßt. Denn sie verstehen, dass diese Arbeit letztendlich doch sinnvoller ist, als z.B. hinterher einen falschen Text gemeinsam am Telefon durchzulesen.

Mehr als eine Korrekturrunde braucht keiner

Letzteres ist kein erwünschtes Szenario, und durch meine Vorgehensweise wird dies auch in der Regel vermieden.  Ebenso, wie auch übermäßige Korrekturen vermieden werden. Nach der Texterstellung biete ich grundsätzlich nur eine Korrekturrunde an.

Stil, Feedbacks, Timing – Wichtig, bitte lesen

Dass die meistens noch nicht einmal nötig ist, dafür sorgen meine Kunden und ich in den Vorgesprächen. Nun zu dem, was vielleicht dennoch dann und wann einmal aufkommt:

  1. Den Stil vorher absprechen, nachträglich werden keine Schreibstil-Korrekturen vorgenommen, keine Korrektur einzelner Wörter oder Phrasen, vor allem nicht, wenn dazu keinerlei Vorgaben erfolgt sind.
  2. Ich biete grundsätzlich eine Korrekturstufe an, in der bis zu 10% des erstellten Contents korrigiert werden.
  3. Korrekturwünsche / Feedback bitte in schriftlicher Form, direkt in die Word-Datei, in der die Texte erstellt werden. Dabei genau formulieren, was an der monierten Stelle falsch ist / wie es richtig gewünscht wird.
  4. Feedback / Korrekturwünsche innerhalb von 5 Werktagen, danach gelten Texte als abgenommen und gehen in den Rechnungslauf.
  5. Es gibt eine feste Kontaktperson für die Kommunikation rund um den Auftrag & die Texterstellung.
  6. Kosten für Extra-Telefonate für Briefings, Feedback, Korrekturen usw., die über das normale Briefing hinaus gehen, werden pro begonnener Viertelstunde berechnet. Ihr initialer, erster Anruf für einen Auftrag ist natürlich nicht kostenpflichtig!

Warum diese strengen „Spielregeln“?

Diese Regularien sind natürlich nicht als Schikane gedacht, sondern haben mehrere gute Gründe:

  • Je besser Briefing und Input sind, desto eher wird der Content auch so, wie Sie ihn sich wünschen.
  • Ein gutes, informatives Briefing erspart beiden Seiten wirklich lästige Arbeit bei späteren Korrekturen.
  • Verlassen Sie sich auf jeden Fall auf meine Erfahrung mit mehr als 200 zufriedenen Kunden: Alle wichtigen Aspekte zu Inhalt, Stil oder Keywords können vorab hinlänglich besprochen werden, sodass Sie alles für Sie Wichtige in Ihren Texten wiederfinden werden.

Negativ-Beispiele – Darum mache ich das alles

Wie auch in vielen anderen Bereichen habe ich auch die Vorgehensweise bei Korrekturen aus guten Gründen bzw. aus schlechten Erfahrungen festgelegt:

  • Text-Dateien, die mit ca. 20 Kommentaren versehen zurückkommen.
  • Korrektur-Kommentare, in denen „???“ oder „liest sich irgendwie komisch“ geschrieben steht. Das ruft natürlich wieder Nachfragen hervor, die noch einmal zusätzlich beiden Seiten Extra-Arbeit verursacht.
  • Drei Wochen nach Lieferung der Texte kommen die Korrekturwünsche. Sorry, aber da bin ich dann bereits in anderen Projekten eingebunden.
  • Kommentare, in denen ich über Schreibstil aufgeklärt werde, Anmerkungen zu so genannten Füllwörtern oder Füllphrasen und ähnliche subjektive Rückmeldungen.
  • Es wird kein Text ohne Korrekturen durchgehen“ – Ein echtes Highlight. Diesen verstörenden Satz hörte ich 2019 von der Content Managerin eines Online Shops für Werkzeuge.

Wer es so angeht, sollte vielleicht lieber gleich selbst schreiben…

Diese Informationen dienen letztlich nur dem Effekt, dass Sie auch meine Seite verstehen. Es ist wichtig, dem Dienstleister zu sagen, wie Sie sich Ihre Texte wünschen. So bekommen Sie letztlich auch das beste Ergebnis, und niemandem ist mit der unnötigen Extra-Arbeit durch überflüssige Korrekturen geholfen. Aber da dies jetzt geklärt ist, freue ich mich auf eine reibungslose, angenehme Kooperation 🙂